Schule ist, was man daraus macht.
Das gilt nicht nur für die Schüler im Klassenverband und im Unterricht, nein, das kann man auch ganz anders fassen.
Bislang konnten sich die meisten kaum vorstellen, daß es, was die Entscheidungsebene betrifft, noch etwas jenseits von Lehrerkonferenzen und Elternbeiräten gibt.
In Harrislee ist das seit Mitte des Jahres anders:
Die Zentralschule Harrislee darf sich über einen Förderverein freuen.
Dieser besteht aus engagierten Eltern von Schülern des Lehrinstituts.
Bislang ist die Zahl der Mitglieder des Vereins noch überschaubar, aber je mehr er auf sich aufmerksam macht, desto mehr Zulauf könnte er erhalten.
Der Förderverein betrachtet es als seine Aufgabe, schülerbezogene Projekte zu entwickeln bzw. mitzufinanzieren, etwa wenn es um Karriereorientierung bei Schülern geht, deren Schulabschluß vor der Tür steht.
In jedem Fall ist es begrüßenswert, daß sich die Mitglieder des Fördervereins, statt sich nur um ihre eigenen Kinder zu kümmern, für die Jugend ihrer Heimat generell einsetzen.
Es wird zwar in diesem Lande immer viel über Vereinzelung und wachsenden Egoismus geunkt, aber das Beispiel dieses Förderverins zeigt, daß das Gegenteil der Fall ist (oder zumindest sein kann).
Es wäre schön, wenn sich Eltern an anderen Schulen unserer Region durch den Verein zur Gründung ähnlicher Organisationen anregen ließen.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Dienstag, 17. Oktober 2006 um 13:36 und in der Kategorie Leben und Wohnen, Politik abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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