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Mi
18
Okt '06

Bernd Ahlert schreibt Quatsch

Und zwar kann man das im Flensburger Tageblatt vom 10. Oktober nachlesen.
Dort ist ein Kommentar von ihm über Nordkorea und die Bombe erschienen, in dem es heißt:

“Es ist müßig zu fragen, wie es dem isolierten Land überhaupt gelingen konnte, in den Besitz nuklearer Technologie zu gelangen, um eine einsatzfähige Bombe zu bauen. Fest steht: Mit Nordkoreas Aufstieg zur Atommacht wird ein ebenso sensibles wie fragiles militärstrategisches Gleichgewicht in Asien aus den Bahnen geworfen. Ein nukleares Wettrüsten in Fernost könnte die Folge sein.”

Das Land hat möglicherweise keine Atombombe, sondern seine Führung will die Weltöffentlichkeit dies nur glauben machen. Daran ändert auch die jüngste “Expertise” aus den USA nichts.
Und Ahlert schwadroniert von einem “ebenso sensiblen wie fragilen Gleichgewicht”. Wenn “sensibel” hier nicht soviel wie “fragil” bedeuten soll, was denn dann?
Worin könnte im übrigen die Sensibilität eines Gleichgewichts bestehen?
Das wird uns auch Ahlert nicht beantworten können.
Fast zu schweigen davon, daß ein Gleichgewicht auch nicht fragil sein kann.
Besonders schön aber ist es, daß dieses sensible und fragile Gleichgewicht aus einer Bahn, nein gleich aus mehreren Bahnen geworfen worden ist.
Das ist Ahlertsche Metaphorik at its best.

Dieser Eintrag wurde verfasst am Mittwoch, 18. Oktober 2006 um 16:37 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges, Politik abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.

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