Manche könnten ja auf die Idee kommen, da mal vorbei zu schauen. Sie ist ja schließlich nicht weit:
Die Brauerei Schleswig, Königstraße 27.
Das Unternehmen verfügt nämlich neben der Brauerei über einen Biergarten und ein Restaurant.
Und schließlich stellt diese Brauerei das Ökobier Asgaard her.
Asgaard – benannt nach der Heimstatt der germanischen Götter. Paßt schon mal gar nicht, denn zu der Zeit, als man in dieser Gegend an Odin glaubte, gab es noch kein untergäriges Bier.
Und dass Asgaard IST eben untergärig.
Aber wenn man in der Nähe von Haithabu ansässig ist, meint man eben, man müsse sich so nennen, um sein Bier als echt nordisch von den Standardbieren abzugrenzen.
Und wie schmeckt es so?
Recht lebhaft, wie alle unfiltrierten Biere.
Und wie die meisten unfiltrierten Biere ist es bar jeder Finesse. Die vielen Aromen streunen eben in der Gegend herum. Von Geschmackskomposition keine Spur.
Also, den Ausflug nach Schlewig könnt Ihr Euch sparen.
Und auch den Gang in den Bioladen, wo dieses stark überteuerte Bier möglicherweise immer noch zu haben ist.
Ich habe ja für euch vorgekostet.
Immer unterwegs im Dienste des Volkes
Euer Stricker



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