Flensburg-Blog: Das Weblog von Flensburgern für Flensburger

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August 2006
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Mi
23
Aug '06

Flensburg 08 gewinnt gegen Comet Kiel

Am Wochenende feierte Flensburg 08 einen 2:1-Sieg gegen Comet Kiel.
In der gesamten Spielanlage der Mannschaft zeigte sich, daß sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.
Was will man mehr?
Etwa den Aufstieg?
Da bin ich ein wenig im Zweifel.
Dafür bräuchte man so etwas wie Heimvorteil in der Hälfte der Spiele.
Und dazu wiederum bedürfte es mal des einen oder anderen Zuschauers.
150 waren es im letzten Spiel.
Wie meinen?
Das ist doch gar nicht so schlecht für die Verbandsliga?
Es ist aber schlecht für Flensburg.
Flensburg ist (annähernd) eine Großstadt und sollt sich nicht ausschließlich auf Handball konzentrieren.

Finnwal wieder weg

Hat jemand von Euch den Finnwal mit eigenen Augen gesehen, der sich in die Flensburger Förde verirrt hatte?
Und der jetzt wieder auf offener See ist?
Das eine oder andere selbstgemachte Foto kann, darf, soll man hier durchaus mal reinstellen.

Aufruf zum Sozialismus

Es gilt, die Sozialistische Pogo-Partei Schleswig-Holsteins (SPPH) zu gründen.
Diese Partei ist einerseits SSW-affin, andererseits dem Sozialismus ostdeutscher Prägung nicht abhold und verschließt sich auch dem libertären Sozialismus bis hin zum kommunistischen Anarchismus und Anarchosyndikalismus nicht.
Ihr seht, keine Partei könnte freier sein.
Kein Platz ist in ihr natürlich für die Westerwelles und Schäubles, die die Merkels, Merz´ und Becks dieser Welt, und das nicht nur, weil sie keine Schleswig-Holsteiner sind.
Im Moment haben wir drei Leute zusammen, und es wird wöchentlich mehrfach diskutiert, bis auch der zweite Kasten Jever alle ist.
Der dritte wird nicht noch angebrochen, da sind wir eisern.
Wie bitte?
Wir sollten bei unserem Namen eher Lück oder Dithmarscher trinken?
Nein, so verbohrt sind wir nicht. Jever schmeckt einfach viel besser.
Auf ein paar Programmpunkte haben wir uns übrigens schon geeinigt.

1. Kategorische Ablehnung des Nordstaats.

2. Langfristig : Trennung Schleswig-Holsteins von Deutschland.
Dennoch wurde es mit Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt, das Wort “separatistisch” in den Namen der Partei aufzunehmen.
Begründung: Der Name würde damit zu lang.

3. Alle Sicherheit für uns in Schleswig-Holstein!
Das heißt: Zerschlagt die Provinzial!
Und alle anderen Versicherungen auch!
Es soll keine Versicherungen mehr geben, alles wird per Gesetz und Verordnung geregelt. Daraus sowie aus Einzelfallprüfungen wird hervorgehen, was den Menschen im Behandlungs- und Schadensfall zusteht.
Bezahlt wird das Ganze natürlich aus Steuern.
Das hat nichts als Vorteile:

- Niemand wird mehr reingelegt. Niemand braucht mehr in den Teppich zu beißen, weil er irgendwo das Kleingedruckte nicht gelesen hat.

- Die Menschen sparen Zeit.
Sie müssen sich nicht mehr mit dem Vergleichen von Versicherungsangboten und dem Studieren von Verträgen abplagen.

- Die Menschen sparen Geld.
Sie werden erheblich weniger an Steuern für den Sicherheitsberich zahlen, als sie jetzt für die Versicherungen berappen müssen.
Denn die Versicherungen haben ja einige Menge Ausgaben für Werbung, für die Entwicklung ihrer Tarife, für die Versicherungsvertreter - und dann machen sie ja auch noch Profit!
Der Staat aber als Träger der Sicherheit seiner Bürger würde selbstredend keinen Profit machen.

So, nun bin ich schon fast zu sehr ins Detail gegangen.
Jedenfalls könnte Flensburg Keimzelle einer ruhmreichen neuen Partei werden.
Einer sozialistischen Partei, die durchaus auf dem Boden des Grundgesetzes stünde.
Denn das hätten sie gern, die Hans Olaf Henkels, daß das Grundgesetz nichts als den freien Markt zuließe.
Nirgends in der Verfassung dieses Staates ist der Kapitalismus festgeschrieben.
Daß wir uns dennoch aus ihm lösen wollen, steht auf einem anderen Blatt.

Also, Leute, meldet Euch.
Und zwar per Kommentar-Funktion.
In diesem emanzipatorischen Blog.

Do
17
Aug '06

Walsichtung vor Holmis

In der Außenförde vor Holmis wurde am gestrigen Mittwoch ein Wal entdeckt.
Nach zehn Tage langem Aufenthalt konnte das Tier ohne weitere Hilfe die Außenförde verlassen.
Schon im Januar wurde in der Wismarbucht ein gestrandeter Finnwal Kadaver gefunden. Dieser wurde von Tierschützern zum Protestieren gegen den Walfang vor die japanische Botschaft “entführt”.

Quelle: tagesspiegel.de

Flensburg - Unabh�ngig voneinander haben zwei Anrufer die Sichtung eines Wales in der Au�enf�rde vor Holnis gemeldet, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Zuletzt sorgte ein im Januar in der Wismarbucht gestrandeter Finnwal f�r Aufsehen. Nach der Bergung aus der Ostsee hatten Umweltsch�tzer dem Kadaver nach Berlin “entf�hrt” und mit dem toten Tier vor der japanischen Botschaft gegen den Walfang protestiert. In Flensburg war nach Angaben der Wasserschutzpolizei vor vier Jahren zuletzt ein Finnwal in der Au�enf�rde aufgetaucht. Das rund 15 Meter lange Tier wurde zehn Tage lang beobachtet und konnte die Au�enf�rde anschlie�end ohne fremde Hilfe wieder verlassen.

Finnwale sind die weltweit zweitgr��te Walart nach dem bis 30 Meter lang werdenden Blauwal. Finnwale geh�ren zur Familie der Furchenwale und erreichen eine L�nge von maximal 24 Metern. Sie leben in den weltweiten Hochseegew�ssern bis an die Packeisgrenze. Sie ern�hren sich in erster Linie von Kleinkrebsen, dem Krill in der Antarktis.

Der Finnwal gilt mit Spitzengeschwindigkeiten von 37 Stundenkilometern als einer der schnellsten Schwimmer unter den Walen. Er kann mehr als 200 Meter tief und bis zu 15 Minuten lang abtauchen. Durch den starken R�ckgang der Blauwalbest�nde nahm vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg die Bejagung des Finnwales zu. Bis in die 60er Jahre wurden j�hrlich sch�tzungsweise 30.000 Tiere geschossen. Erst vor 30 Jahren wurden die Fangquoten drastisch gesenkt.