Ich zitiere zunächst mal aus dem Flensburger Tageblatt vom 10. Oktober, damit jeder weiß, worum es geht:
“´Dieses Haus steht am allerdichtesten dran, und wir bekommen als letzte den Lärmschutz´, ärgert sich Sandra Schulz. Sie steht auf der Terrasse ihres Hauses an der Rosenstraße, während hinter ihr zum Greifen nahe nur ein Teil des Sichtschutzes den Verkehr auf der neuen Osttangente verdeckt. Sie fragt sich, ´wie es angehen kann´, daß zur Eröffnung Lärm- und Sichtblenden noch unvollendet sind. Ihre Familie und sie wohnen ´die ganze Zeit auf einer Baustelle´, langsam werde sie ´mürbe´, gesteht Schulz ein.”
Ich aber gestehe meinerseits freimütig ein, daß ich strikt gegen Sichtblenden bin, wenn es um Sandra Schulz geht.
Denn dankenswerterweise zeigt das Flensburger Tageblatt ein Porträtfoto der Dame.
Und was soll ich Euch sagen?
Sie ist geradezu der Inbegriff verhaltener Sinnlichkeit, vom halblangen Blondhaar über die bescheiden funkelnden Augen und die hohen Wangenknochen bis zum rustikal proportionierten Mund.
Wer sich da nicht verliebt, der muß wohl durch eine bereits bestehende Liebe arg verblendet sein.
Oder er ist eben schwul.
Andere Möglichkeiten gibt es da nicht.
Aber leider hat die Dame Familie, wie aus dem Artikel hervorgeht.
Da ist dann wohl bis auf weiteres nichts zu machen.
Oh, hätte ich doch nie das Flensburger Tageblatt vom 10. September aufgeschlagen.
Zumindest nicht an der betreffenden Stelle.



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