Zugegeben, es ist schon öfter mal mächtig was los an der Hafenspitze - Events noch und nöcher. Das geht natürlich nie ganz ohne Geräusch ab. Aber müssen die Anwohner deswegen gleich die Stadt Flensburg auf den Plan rufen?
Und muß diese im Ernst darauf eingehen und ihrerseits eine Lärmschutzfirma einschalten?
Dabei sind die Anwohner doch immer herzlich dazu eingeladen, mitzufeiern.
Und wenn sie dazu keine Lust haben, dann müssen sie das eben mal aushalten - wenn sie zuhause sind.
Es ist doch wahr:
Entweder feiern sie mit, oder sie sind nicht zuhause - dann stört es sie nicht: oder sie SIND zuhause. Dann werden sie in den paar Fällen ja wohl mal ein Ohr zudrücken können. Und wenn nicht: Ich helfe gern.
Ich plädiere dafür, ein Spendenkonto einzurichten:
“Ohropax für die Anwohner der Hafenspitze”
Klingt doch gut, nicht?
Und ich würde auch sofort etwas einzahlen, sogar einen zweistelligen Betrag.
Mehr aber auch nicht. Man sollte sich schließlich darüber im klaren sein, daß so ein Ohrwachskügelchen teilbar und mindestens zwanzigmal verwendbar ist.
Da kann man also schon mit kleinen Beträgen viele Anwohner glücklich machen.
Wie, das wäre zynisch?
Och, man wird doch wohl noch ein wenig Spaß machen dürfen.
Mit ernstem Hintergrund allerdings.
Denn mir scheint wirklich, daß ein Mangel an Toleranz seitens einiger Anwohner hier das Problem ist.



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