Was macht die Bahn mit alten Schienen?
Sie verkauft sie, und die Schrottpreise sind in den letzten Jahren sogar mächtig gestiegen.
Wenn aber die Bahn alte Schienen zu Geld machen kann, dann könne andere das auch:
In unserer Region sind in letzter Zeit, wie die Kieler Nachrichten bericheten, 1000 Tonnen des begehrten Schrotts abhanden gekommen.
Offenbar wurde es den Übeltätern leicht gemacht, die Schienen einfach fortzuschaffen.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, und es bleibt abzuwarten, was daraus wird.
Ein ausreichend gutes Geschäft werden die Diebe aber wohl nicht machen, wenn man berücksichtigt, daß der Transport sehr aufwendig ist und daß man für Diebesgut wesentlich weniger erhält als für legal angebotene Ware. Dazu kommt noch die Gefahr, erwischt zu werden.
Also wirklich: Das scheinen mir ganz kleine Fische zu sein.
Aber denken wir nicht immer nur an den Eigennutz der Menschen. Vielleicht ist die Aktion ja auch unter dem Motto “Schienen zu Gewehren” zu verstehen. Tja, Herrschaften, möglicherweise haben wir es hier nicht mit gewöhnlichen Dieben zu tun, sondern mit Befeiungskämpfern.
Wer weiß.
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“Das flenst” - so lautete oder lautet immer noch ein Slogan der bekannten hiesigen Brauerei.
Ja, Ihr flenst, Ihr Biere aus den Flaschen mit dem Bügelverschluß.
Das Wort hat offensichtlich keinen Sinn und gibt deshalb keinen Aufschluß über den Geschmack der Biere. Also muß man sie eben selbst probieren. Und da ich ohnehin gern Gestensäfte trinke, habe ich das natürlich längst getan:
Also, das Pilsener ist recht kompakt und hat nicht die Finesse etwa von Moravia oder Bitburger.
Das Dunkel-Flens ist gefährlich: Man zieht das Zeug so weg - das macht seine angenehme, leicht schokoladige Malzigkeit. Dabei haut es natürlich nicht weniger rein als das Pils.
Das Weizen ist nicht der Rede wert.
Völlig gefahrlos fährt man natürlich mit dem Malz, und es ist tatsächlich eine besonderes und ein gutes Malzbier, in dem der Hopfen die Süße schön kontrastiert.
Was ich allerdings nicht kenne:
Diesen sonderbaren Sextrunk, den die Brauerei im Auftrag eines hiesigen Sex-Accessoire-Händlers braut.
Das werde ich auch nicht probieren, denn so etwas ist einfach nur albern.


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