Flensburg-Blog: Das Weblog von Flensburgern für Flensburger

Themen anzeigen:

Februar 2007
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Di
27
Feb '07

Maria Schibrath von Nord-Harrislee

Ohne Zweifel bemerkenswert, daß ein so kleiner Ort wie Harrislee einen Zweitligigsten im Damen-Handball hat.
Aber in unserer Gegend ist eben - im Unterschied zu anderen Regionen - Handball so beliebt, daß so etwas möglich ist.
Das ist schon echter Leistungssport,das muß man sagen.
Besonders beeindruckend sind die Leistungen von Maria Schibrath.
Diese hat mit ihrer Entschlossenheit und Erfahrung schon so manches Spiel für ihre Mannschaft entschieden: hart und konsequent in der Deckung, wurf- und sprunggewaltig im Angriff.
Eine Spielerin, die, wenn bestens trainiert, vielleicht sogar jedes Team verstärken könnte.

TSB Flensburg in Kiel chancenlos

Vielleicht hätte der TSB Flensburg ja gegen Holstein besser ausgesehen, aber bei Comet setzte es jedenfalls eine 1:3-Niederlage. Es scheint also mit der Auswärtsstärke doch nicht so weit her zu sein.
Oder doch?
Wollen wir hoffen, daß dies nur ein Ausrutscher war.

Die Landjugend Quern hat eine …

… lange Tradition. 30 Jahre ist die nunmehr alt, und im Vorstand hat es eine Runderneuerung gegeben.
Die neuen Mitglieder sind:
Maik Petersen
Hendrik Larsen
Nina Timm
Maren Thomsen
Philipp Lorenzen
David Lorenzen
Catrin Petersen
Ines Wilk

Diese Ines Wilk nennen wir hier zwar als letzte, aber sie ist gewiß nicht die geringste. Mit ihrem Charme, ihrer Schönheit, und ihrer Durchsetzungskraft bildet sie das eigentliche Zentrum der Landjugend Quern.

Ronja Laskowski läßt für einen guten Zweck hotten

Bereits zum zweitenmal stellt Ronja Laskowski, eine neunzehnjährige Schülerin, eine Tanzveranstaltung für einen guten Zweck auf die Beine.
Dance4life heißt das, und es findet am 10. März ab 22.00 Uhr in der Alten Post statt.
Die Karten sind teuer, aber der Erlös geht an das Kinderhospiz.

Fake-Feuerwehrmann in Flensburg unterwegs

In unserer Stadt ist seit einiger Zeit ein Fake-Feuerwehrmann unterwegs. Das heißt: Da kommt jemand an die Haustüren, als Feuerwehrmann verkleidet, und erzählt, er würde für den Rettungsdienst sammeln. Recht eloquent weiß er zu berichten, wieviel wofür benötigt werde, und er hat schon so manchen arglosen Flensburger dazu gebracht, etwas zu spenden.
Daß es sich nicht um einen echten Feuerwehrmann handelt, ist jedenfalls klar: Nach Angaben des Flensburger Tageblatts teilte die hiesige Feuerwehr mit, daß es keine Sammelaktion für den Rettungsdienst gebe. Damit dürfte die Sammelaktion beendet sein. Denn jemand, der schlau genug ist, so eine Aktion durchzführen, der sollte auch schlau genug sein zu wissen, wann das Risko zu groß ist. Vielleicht verkleidet er sich ja demnächst als etwas anderes.
Übrigens: Laßt uns mal schätzen, was der Mann so verdient.
Er geht also von Haus zu Haus. Für ein Haus bzw. eine Wohnung braucht er, inklusive Weg, im Durchschnitt wohl fünf Minuten. Das macht 12 Haushalte pro Stunde. In jedem sechsten Haus ist man bereit, etwas zu geben, und zwar gibt man im Durchschnitt 2 Euro. Das bedeutet, der Mann verdient 4 Euro in der Stunde.
Für eine so schwere und gefährliche, weil illegale Arbeit.
Natürlich kann ich mich auch verschätzt haben, aber die Größenordnung werde ich wohl getroffen haben.
Na, jedenfalls relativiert die Schätzung das Ganze:
Wir haben es hier nicht mit einem skrupellosen Abzocker zu tun, sondern offenbar mit einem Menschen, der in Not ist.

Thomas Habicht im Flensburger Tageblatt

Ein Thomas Habicht schreibt im Flensburger Tageblatt vom 24. Februar einen Kommentar zum Rauchverbot.
Wir zitieren:

“Verbraucherminister Seehofer spricht von einem ´Quantensprung für den Gesundheitsschutz`. Doch in dieser Bewertung des Rauschverbots kommt auch Erleichterung darüber zum Ausdruck, dass die qualvolle Vorgeschicht der Bund-Länder-Entscheidung doch noch zu einem sinnvollen Ergebnis führt. Obwohl die Beweislast für schädliche Folgen der Tabakbelästigung immer erdrückender wurde, benötigte der Bund sechs Monate für die Erkenntnis, dass es ihm nach der Föderalismus-Reform an Zuständigkeit mangelte.”

Obwohl?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Dieser Kommentar ist halt so schlecht wie die ganze Zeitung.

Mo
26
Feb '07

TSB-Sieg in Satrup

Trotz des Siegs mit 4:1 in Satrup hat der TSB am Wochenende nicht gut gespielt.
Weiche und Frisia sind um einiges besser als der TSB, da sollte man sich keine Illusionen machen.
Aber vielleicht wird es ja im nächsten Jahr etwas mit dem Aufstieg.

Diana Köhn selten zu stoppen

Diana Köhn vom Handball-Regionalligisten Tarp ist ein Ausbund an Entschlossenheit.
Kraft und Technik sind zwar im Handball unerläßliche Voraussetzungen für den Erfolg, aber es ist die verzweifelte Entschlossenheit Diana Köhns, die sie so wertvoll für die Mannschaft macht.

SG als die neste Manschaft Europas?

Der Sieg der SG Flensburg-Handewitt gegen den CF Barcelona ist nicht nur respektabel, sondern großartig.
31:21!
Und das gegen den Verein, der der mit Abstand erfolgreichste der letzten Jahre in Europa - und das heißt im Handball: in der Welt - ist.
Keine Frage, an diesem Abend war die SG die Nummer 1 in Europa. Mit ein wenig mehr Konstanz wird die Mannschaft das dauerhaft sein können.
Trotz des Riesenerfolgs bleibt die Spannung übrigens erhalten. Handballspiele werden in Phasen entschieden, und man braucht nur zwei gute Phasen, um einen Rückstand von zehn Toren wettzumachen.
Zumindest aber braucht man nicht zu befürchten, daß die Mannschaft den spanischen Gegner unterschätzen wird.
Einen psychologische Tip aber würde ich gern anbringen:
Im Handball kann man ein Ergebinis nicht halten. Man kann schließlich nicht auf 0:0 spielen. Daher sollte die Mannschaft nicht darauf erpicht sein, den Rückstand niedrig zu halten.
Nein, der Trainer solte ihr vielmehr einschärfen, daß das Spiel gewonnen werden müsse.
Es ist diese Maßgabe, die den psychischen Unterschied ausmacht. Ich bin sicher, daß man mit so einem Ziel eine höhere Wahrscheinlichkeit erreicht, weiterzukommen, als mit der bloßen Vorgabe, mit weniger als zehn Treffern Differenz zu verlieren.
Tja, an mir ist wohl doch ein Motivationstrainer verlorengegangen.

Immer wieder Ärger um die Osttangente

Jetzt ist es der Anschluß Fruerlands an die Osttangente, der im Bereich Alsterbogen für Ärger sorgt. Daß das Ganze für die Anwohner nicht angenehm ist, läßt sich denken.

Braucht Flensburg Markus Grabitz?

Das ist in der Tat die Frage.
Heute steht ein Kommntar von ihm zum “Streit um die Finanzierung der Kinderbetreuung” im Flensburger Tageblatt.
Wir zitieren:

“Etwas mehr Besonnenheit würde der Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung gut tun. Mit seinen bemerkenswert stillosen Äußerungen hat der Augsburger Bischof Walter Mixa dem Ansehen der Kirche und der Auseinandersetzung schon kräftig geschadet.”

Dem Ansehen der Auseinandersetzung hätte er geschadet?
Grabitz meint natürlich nicht das Ansehen der Auseinandersetzung, sondern diese selbst.
“Kräftig geschadet”?
Das ist Kindersprche.
Im übrigen ist es nicht bemerkenswert, wenn die Äußerung eines Bischofs stillos ist.
Weiter im Text:

“Es wäre allerdings auch klüger gewesen, wenn SPD-Chef Kurt Beck sachlich geblieben wäre. So rückt Mixa in den Hintergrund und Beck steht in der Kritik.”

Zwischen zwei durch “und” verbundenen Hauptsätzen steht ein Komma. Das lernt man in der fünften Klasse. Spätestens.
Wieder Grabitz:

“Dabei wäre ein Streit um Konzepte durchaus fruchtbar. Die SPD will zur Finanzierung von mehr Krippenplätzen zwei Quellen anzapfen: Die anstehende Kindergelderhöhung soll nicht den Eltern zugute kommen, das frei werdende Geld soll dann in Ausbau und Betreuung gehen. Außerdem erwägt die SPD, das Ehegattenspliting abzuschmelzen.”

Abschmelzen, auf das noch mehr Geld die Freiheit erlange?

Nein, Flensburg braucht einen solchen Kommentator gewiß nicht.

Buschmann bleibt Bürgermeister in Harrislee

Wolfgang Buschmanns Wirken in Harrislee hat offenbar einen guten Eindruck gemacht:
Mit nicht weniger als 77,3 % der Stimmen wurde er gestern wiedergewählt.
Das ist Demokratie auf dem Lande!
Und noch etwas ist bemerkenswert:
Die Wahlbeteiligung lag unter 40 %. Es gibt Länder, in denen Wahlen mit unter 50% Beteiligung für ungültig erklärt werden, und das ist auch nicht sinnlos: Schließlich kann man so etwas als Votum gegen die Wahl selbst auffassen.
Nun, hierzulande ist das nicht so, und daher ist Buschmann rechtmäßig gewählt.
Immerhin ist das Bürgerinteresse an dieser Wahl ja auch größer gewesen, als es bei den umstrittenen Landratswahlen üblicherweise ist.

So
25
Feb '07

Bohs-Hansen haut in den Sack

Joergen Bohs-Hansen war bislang Bürgervertreter für die CDU in Harrislee. Jetzt ist er aus der CDU ausgetreten und der FDP beigetreten. Ähnliche Fälle sind übrigens aus Kiel bekannt. Und natürlich aus Flensburg.
Man fragt sich, ob sowas zur Mode wird.
Die Hintergründe sind selbstredend auch in diesem Falle nicht klar.
Von Angriffen auf seine Person berichtet der Parteienwechsler.
Nur: Die sind doch wohl kein Motiv, der FDP beizutreten. Genau genommen noch nicht mal ein hinreichender Grund, aus der CDU auszutreten. Denn man ist ja Mitglied einer Partei, weil man mit ihrem Programm übereinstimmt, nicht weil man sich mit irgendwelchen Leuten der Ortsgruppe ganz gut versteht.
Also, recht mysteriös, das Ganze.

Endlich: Die neuen Parkplätze an der Campus-Halle sind da

Das wurde aber auch Zeit: Seit Freitag kann der neue Campus-Parkplatz genutzt werden. Wollen doch mal sehen, ob das so entstehende Kapazitäts-Plus von 500 Parkmöglichkeiten die Sache entzerrt, oder ob das immer noch zuwenig ist.

Heiner, wir kommen - mehr Aufmerksamkeit für den Handball

“Get in touch” nennt sich die Nachwuchsförderung der SG Flensburg-Handewitt.
Warum denn das?
Wahrscheinlich weil man fürchtet, daß Handball das Image des Provinziellen hat. Diesem Image will man wohl mit einer Aufforderung in der Weltsprache entgegenwirken.
Ansprechen will man damit natürlich auch Kinder. Aber, Herrschaften, kann man Kinder mit einem Satz, den sie nicht verstehen, für den Handball gewinnen?

Na, jetzt nach der sportlich und medial erfolgreichen Handball-WM geht man jedenfalls so richtig in die Offensive:
Die Leute von Get in Touch präsentieren ein 400 qm großes Plakat am Schottweg-Hochhaus.
Schon gesehen, Leute?
Abgebildet sind darauf Kinder und Jugendliche nebst SG-Prominenz. Darunter - und dieser Bereich nimmt die Hälfte des Banners ein - Werbung, Werbung, Werbung für die Sponsoren.

Der Slogan lautet übrigens:

“Heiner, wir kommen!”

Gemeint ist - sollte das jemand in der Handball-Stadt Flensburg nicht wissen? - Der Handball-Nationaltrainer Heiner Brandt.
Na ja, man darf da nicht so genau hinsehen, wie ich es jetzt tue, denn wenn die Kinder in dem Alter sind, in dem sie bei hinreichendem Talent für die Nationalmannschaft in Frage kommen, ist Heiner Brandt bestimmt nicht mehr Bundestrainer.

Aber vor allem: Pädagogen sollten gegen dieses Plakat sturmlaufen. Denn was kann fataler sein, als Kinder als höchstes Ziel vor Augen zu führen, Handball-Nationalspieler zu werden. Ein Ziel, das mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit nicht erreicht wird und das geeignet ist, die intellektuelle und psychische Entwicklung des Kindes erheblich zu hemmen.

Aber wahrscheinlich wird diese Sache wieder unbeanstandet bleiben. Aufklärung gibt es hier in Flensburg eben nur hier in Eurem Flensburg-Blog.

Alf Clasen zum Rückzug der Briten und Dänen aus dem Irak

Dazu erschien ein Komentar von ihm im Flensburger Tageblatt vom 22. Februar. Und da wir immer ein Auge auf die hiesige Presse haben, zitieren wir diesen Kommentar mal an:

“Die ´Koalition der Willigen` zerbröckelt. Ausgerechnet London, der wichtigste Verbündete Washingtons, will einen großen Teil seiner Soldaten aus dem Süden des Iraks abziehen. Und Dänemark wird im Sommer gleich sein ganzes Kontingent an Bodentruppen nach Hause holen. Für US-Präsident George W. Bush kommen diese Ankündigungen äußerst ungelegen in einer Zeit, in der seine Pläne für eine Truppenaufstockung im Zweistromland von einer Mehrheit im Kongress torpediert werden.”

Und so weiter.
Es ist kein Gedanke darin zu entdecken.
Im übrigen wollen wir hoffen, daß die Briten nicht nur einen großen Teil ihrer Soldaten zurückbeordern, sondern daß diese am Stück zurückkommen.

Do
8
Feb '07

Wer verunzierte das dänische Konsulat?

Waren es tatsächlich die Autonomen, wie sofort gemutmaßt wurde, oder waren es die Neonazis, die die Gunst der Stunde nutzten, um sowohl dänischen Offiziellen als auch Autonomen zu schaden? Letztere hatten also reichlich Motive.
Nur: Es gehört doch einiges mehr an geistiger Kapazität dazu, als Neonazis zuzutrauen ist.
Es darf also weiter spekuliert werden.