Joergen Bohs-Hansen war bislang Bürgervertreter für die CDU in Harrislee. Jetzt ist er aus der CDU ausgetreten und der FDP beigetreten. Ähnliche Fälle sind übrigens aus Kiel bekannt. Und natürlich aus Flensburg.
Man fragt sich, ob sowas zur Mode wird.
Die Hintergründe sind selbstredend auch in diesem Falle nicht klar.
Von Angriffen auf seine Person berichtet der Parteienwechsler.
Nur: Die sind doch wohl kein Motiv, der FDP beizutreten. Genau genommen noch nicht mal ein hinreichender Grund, aus der CDU auszutreten. Denn man ist ja Mitglied einer Partei, weil man mit ihrem Programm übereinstimmt, nicht weil man sich mit irgendwelchen Leuten der Ortsgruppe ganz gut versteht.
Also, recht mysteriös, das Ganze.
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Das wurde aber auch Zeit: Seit Freitag kann der neue Campus-Parkplatz genutzt werden. Wollen doch mal sehen, ob das so entstehende Kapazitäts-Plus von 500 Parkmöglichkeiten die Sache entzerrt, oder ob das immer noch zuwenig ist.
“Get in touch” nennt sich die Nachwuchsförderung der SG Flensburg-Handewitt.
Warum denn das?
Wahrscheinlich weil man fürchtet, daß Handball das Image des Provinziellen hat. Diesem Image will man wohl mit einer Aufforderung in der Weltsprache entgegenwirken.
Ansprechen will man damit natürlich auch Kinder. Aber, Herrschaften, kann man Kinder mit einem Satz, den sie nicht verstehen, für den Handball gewinnen?
Na, jetzt nach der sportlich und medial erfolgreichen Handball-WM geht man jedenfalls so richtig in die Offensive:
Die Leute von Get in Touch präsentieren ein 400 qm großes Plakat am Schottweg-Hochhaus.
Schon gesehen, Leute?
Abgebildet sind darauf Kinder und Jugendliche nebst SG-Prominenz. Darunter - und dieser Bereich nimmt die Hälfte des Banners ein - Werbung, Werbung, Werbung für die Sponsoren.
Der Slogan lautet übrigens:
“Heiner, wir kommen!”
Gemeint ist - sollte das jemand in der Handball-Stadt Flensburg nicht wissen? - Der Handball-Nationaltrainer Heiner Brandt.
Na ja, man darf da nicht so genau hinsehen, wie ich es jetzt tue, denn wenn die Kinder in dem Alter sind, in dem sie bei hinreichendem Talent für die Nationalmannschaft in Frage kommen, ist Heiner Brandt bestimmt nicht mehr Bundestrainer.
Aber vor allem: Pädagogen sollten gegen dieses Plakat sturmlaufen. Denn was kann fataler sein, als Kinder als höchstes Ziel vor Augen zu führen, Handball-Nationalspieler zu werden. Ein Ziel, das mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit nicht erreicht wird und das geeignet ist, die intellektuelle und psychische Entwicklung des Kindes erheblich zu hemmen.
Aber wahrscheinlich wird diese Sache wieder unbeanstandet bleiben. Aufklärung gibt es hier in Flensburg eben nur hier in Eurem Flensburg-Blog.
Dazu erschien ein Komentar von ihm im Flensburger Tageblatt vom 22. Februar. Und da wir immer ein Auge auf die hiesige Presse haben, zitieren wir diesen Kommentar mal an:
“Die ´Koalition der Willigen` zerbröckelt. Ausgerechnet London, der wichtigste Verbündete Washingtons, will einen großen Teil seiner Soldaten aus dem Süden des Iraks abziehen. Und Dänemark wird im Sommer gleich sein ganzes Kontingent an Bodentruppen nach Hause holen. Für US-Präsident George W. Bush kommen diese Ankündigungen äußerst ungelegen in einer Zeit, in der seine Pläne für eine Truppenaufstockung im Zweistromland von einer Mehrheit im Kongress torpediert werden.”
Und so weiter.
Es ist kein Gedanke darin zu entdecken.
Im übrigen wollen wir hoffen, daß die Briten nicht nur einen großen Teil ihrer Soldaten zurückbeordern, sondern daß diese am Stück zurückkommen.


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