Trotz des Siegs mit 4:1 in Satrup hat der TSB am Wochenende nicht gut gespielt.
Weiche und Frisia sind um einiges besser als der TSB, da sollte man sich keine Illusionen machen.
Aber vielleicht wird es ja im nächsten Jahr etwas mit dem Aufstieg.
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Diana Köhn vom Handball-Regionalligisten Tarp ist ein Ausbund an Entschlossenheit.
Kraft und Technik sind zwar im Handball unerläßliche Voraussetzungen für den Erfolg, aber es ist die verzweifelte Entschlossenheit Diana Köhns, die sie so wertvoll für die Mannschaft macht.
Der Sieg der SG Flensburg-Handewitt gegen den CF Barcelona ist nicht nur respektabel, sondern großartig.
31:21!
Und das gegen den Verein, der der mit Abstand erfolgreichste der letzten Jahre in Europa - und das heißt im Handball: in der Welt - ist.
Keine Frage, an diesem Abend war die SG die Nummer 1 in Europa. Mit ein wenig mehr Konstanz wird die Mannschaft das dauerhaft sein können.
Trotz des Riesenerfolgs bleibt die Spannung übrigens erhalten. Handballspiele werden in Phasen entschieden, und man braucht nur zwei gute Phasen, um einen Rückstand von zehn Toren wettzumachen.
Zumindest aber braucht man nicht zu befürchten, daß die Mannschaft den spanischen Gegner unterschätzen wird.
Einen psychologische Tip aber würde ich gern anbringen:
Im Handball kann man ein Ergebinis nicht halten. Man kann schließlich nicht auf 0:0 spielen. Daher sollte die Mannschaft nicht darauf erpicht sein, den Rückstand niedrig zu halten.
Nein, der Trainer solte ihr vielmehr einschärfen, daß das Spiel gewonnen werden müsse.
Es ist diese Maßgabe, die den psychischen Unterschied ausmacht. Ich bin sicher, daß man mit so einem Ziel eine höhere Wahrscheinlichkeit erreicht, weiterzukommen, als mit der bloßen Vorgabe, mit weniger als zehn Treffern Differenz zu verlieren.
Tja, an mir ist wohl doch ein Motivationstrainer verlorengegangen.
Jetzt ist es der Anschluß Fruerlands an die Osttangente, der im Bereich Alsterbogen für Ärger sorgt. Daß das Ganze für die Anwohner nicht angenehm ist, läßt sich denken.
Das ist in der Tat die Frage.
Heute steht ein Kommntar von ihm zum “Streit um die Finanzierung der Kinderbetreuung” im Flensburger Tageblatt.
Wir zitieren:
“Etwas mehr Besonnenheit würde der Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung gut tun. Mit seinen bemerkenswert stillosen Äußerungen hat der Augsburger Bischof Walter Mixa dem Ansehen der Kirche und der Auseinandersetzung schon kräftig geschadet.”
Dem Ansehen der Auseinandersetzung hätte er geschadet?
Grabitz meint natürlich nicht das Ansehen der Auseinandersetzung, sondern diese selbst.
“Kräftig geschadet”?
Das ist Kindersprche.
Im übrigen ist es nicht bemerkenswert, wenn die Äußerung eines Bischofs stillos ist.
Weiter im Text:
“Es wäre allerdings auch klüger gewesen, wenn SPD-Chef Kurt Beck sachlich geblieben wäre. So rückt Mixa in den Hintergrund und Beck steht in der Kritik.”
Zwischen zwei durch “und” verbundenen Hauptsätzen steht ein Komma. Das lernt man in der fünften Klasse. Spätestens.
Wieder Grabitz:
“Dabei wäre ein Streit um Konzepte durchaus fruchtbar. Die SPD will zur Finanzierung von mehr Krippenplätzen zwei Quellen anzapfen: Die anstehende Kindergelderhöhung soll nicht den Eltern zugute kommen, das frei werdende Geld soll dann in Ausbau und Betreuung gehen. Außerdem erwägt die SPD, das Ehegattenspliting abzuschmelzen.”
Abschmelzen, auf das noch mehr Geld die Freiheit erlange?
Nein, Flensburg braucht einen solchen Kommentator gewiß nicht.
Wolfgang Buschmanns Wirken in Harrislee hat offenbar einen guten Eindruck gemacht:
Mit nicht weniger als 77,3 % der Stimmen wurde er gestern wiedergewählt.
Das ist Demokratie auf dem Lande!
Und noch etwas ist bemerkenswert:
Die Wahlbeteiligung lag unter 40 %. Es gibt Länder, in denen Wahlen mit unter 50% Beteiligung für ungültig erklärt werden, und das ist auch nicht sinnlos: Schließlich kann man so etwas als Votum gegen die Wahl selbst auffassen.
Nun, hierzulande ist das nicht so, und daher ist Buschmann rechtmäßig gewählt.
Immerhin ist das Bürgerinteresse an dieser Wahl ja auch größer gewesen, als es bei den umstrittenen Landratswahlen üblicherweise ist.


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