Und zwar am 23. März im Flensburger Tageblatt zum Thema Nichtraucherschutz.
Wir zitieren:
“Nur zum Vergleich: 5000 Menschen starben im vergangenen Jahr im deutschen Straßenverkehr. Ziemlich viel, kann man meinen.”
Muß man aber nicht? Man darf die Zahl auch für erfreulich halten, ja?
Aber wir wissen natürlich, worauf der Mann hinaus will:
“Aber es sterben hierzulande jährlich 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, 3300 davon an den Folgen des Passivrauchens.”
Wallet meint natürlich nicht “an den Folgen des Tabakkonsums”, sondern “an Folgen” desselben.
(Fast zu schweigen davon, daß man Passivrauchen nicht als Konsum bezeichnen kann.)
Wenn Sie das nicht verstehen, Wallet, dann dürfen Sie mich natürlich fragen. Per Kommentar-Funktion.
Huch, nun haben Sie aber einen Schreck bekommen, gell, weil Sie auf einmal direkt angesprochen werden.
Und was die Zahlen betrifft: Deren Zustandekommen haben Sie doch wohl nicht überprüft. Ihnen dürfte bekannt sein, daß unterschiedliche Untersuchungen hier zu sehr unterschiedlichen Resultaten führen.
Und ich fahre fort, Sie zu zitieren:
Das Missverhältnis ist himmelschreiend. Wie viel Geld wird in Verkehrslenkung, Verkehrsberuhigung, sichere Radwege, Ausbau von Überwegen und so weiter investiert, damit die Unfallzahlen sinken? Wie viele staatliche Eingriffe hemmen die schrankenlose freie Fahrt, gelten der Begrenzung von Geschwindigkeiten und der Überwachung der Fahrtüchtigkeit? Für das Rauchen gilt im Prinzip das uneingeschränkte Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit.”
Es gilt demnach mit Einschränkungen das Recht auf uneingeschränkte Entfaltung.
Merken Sie jetzt, Wallet, was für einen Unsinn Sie da geschrieben haben?
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