20 jahre wird es alt, das Haus Regenbogen, unter dessen Dach manche Kinder- und Jugendinstitution Platz findet.
Flensburg-Blog wünscht weiterhin viel Erfolg.
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10528 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Flensburg registriert. Das sind 320 weiger als im Jahr davor.
Na, seht Ihr! Da wird beständig der Teufel an die Wand gemalt, alles werde immer schlimmer, und das liege alles an den Ausländern.
Kokolores!
Heizung, Lüftung, Sanitär - für all das steht Hans Sack.
Auf Wunsch baut Hans Sack Ihnen sogar Ihr Traumbad.
Und wenn dann Besucher Ihr Bad bewundern, dann können sie stolz sagen:
“Ja, das ist von Hans Sack!”
Hans Sack läßt Träume wahr werden.
Hans Sack - der Name bürgt für Qualität.
Die Grünen hauten jüngst im Infrastrukturausschuß auf den Putz: Man müsse überprüfen, iniweweit in den städtischen Gebäuden Energieeinsparungen möglich seien. Zu diesem Behuf solle ein Arbeitsausschuß gegründet werden, bestehend aus Politikern, Mitgliedern der Verwaltung, und, auch daran haben sie gedacht, Hausmeistern.
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Uwe Lorenzen, sagte (dem Flensburger Tageblatt zufolge):
“Wir vermuten, daß Energiekosten in erheblichem Maß gesenkt werden können.”
Erheblich gesenkt. Seht Ihr die Stilblüte?
Aber zur Sache:
Der Vorgang ist bemerkenswert, weil symptomatisch.
Den Grünen geht es um Effizienz.
Früher waren sie Umweltschutz-Partei, heute fällt ihnen noch nicht einmal ein, daß Energiesparen nicht nur die Kassen, sondern auch die Natur schont.
Was für eine Partei!
Auch das Flensburger Tageblatt beschäftgt sich mit Knut. In einem Kommentar vom 24. März schreibt dort ein Bernd Ahlert:
“Deutschland sucht denn Superstar - und hat ihn gefunden! Männliches Wesen, dreieinhalb Monate alt, an 9,3 Kilo schwer. Besondere Kennzeichen: Weißes Fell, tapsiger Gang und Knopfaugen. Sternzeichen: Schütze. Künstlername: Knut. Ein cooler kleiner Eisbär, der in kürzester Zeit zum Weltstar wurde. Knut hat kein besonderes Talent, er ist einfach nur er selbst. Doch die Medien reißen sich um ihn. Knut ist unbeholfen und verspielt - und gerade deshalb löst jede Bewegung von ihm Entzücken aus. Knut hat einen Blick, der die Herzen von Millionen Fans daheim schmelzen lässt. Weshalb er ab sofort auch eine eigene TV-Show (Sonnabend 9.50, ARD) hat. Es gibt einen Song über Knut, und er lässt sich als Stofftier vermarkten.”
Und das soll ein Komentar sein?
Schauen wir uns doch mal das Ende an:
“Knut verkörpert die Herausforderung der Zukunft (in Sachen Klimawandel, Anmerkung des Zitierenden). Gut so. Das wird sich zwar ändern - spätestens wenn der Kleine 2-50 Meter Schulterhöhe misst, zum Einzelgänger geworden ist und mit fletschenden Zähnen seinen Raubtier-Instinkten folgt. Doch bis dahin kann der Star seinen Bewunderern noch manche Lehrstunde erteilen.”
Kaum wagt sich Ahlert über Gemeinplätze hinaus, schon macht er Fehler.
“Fletschende Zähne”?
Zähne fletschen nicht, sie werden gefletscht. Und auf eine Schulterhöhe von 2,50 m bringt es vielleicht King Kong, ein Eisbär gewiß nicht. Wahrscheinlich weiß Ahlert nicht, was “Schulterhöhe” bedeutet. Es ist die Distanz zwischen Schulter und Boden, wenn der Eisbär auf allen Vieren steht. Und ein Eisbär bringt es auf eine Schulterhöhe von 1,60m.
Das ist enorm: Der Bär ist auf allen Vieren so hoch wie ein ausgewachsener Mensch (der recht klein, aber durchaus nicht minderwüchsig ist) in aufrechter Haltung.
Von 2,50 kann aber natürlich nicht die Rede sein.
So ein Kommentatorchen hat eben, und das galt es zu beweisen, keine Ahnung.
Von solchen Menschen müssen wir hier in Flensburg uns informieren lassen.
Nun ja, zum Glück gibt es ja das Flensburg-Blog.
Thomas Thordal Mogensen heißt der neueste Zugang der SG Flensburg-Handewitt. Und der vierundzwanzigjährige Spielmacher, der Joachim Boldsen ersetzen soll, führte sich gleich gut ein, indem er verkündete, Flensburg sei sein Traum, seit er Handball spiele.
Vielleicht stimmt das ja sogar.
Aber es bleibt zu fragen, ob ein derart junger Spieler tatsächlich geeignet ist, diese Position zu übernehmen. Ein wenig mehr Erfahrung wäre sicherlich hilfreich, aber die wird er in Flensburg ja zur Geüge sammeln können und damit von Spiel zu Spiel wichtiger für die SG werden.
Übersicht und taktisches Verständnis hat er übrigens schon jetzt.
Am Zaun des Ex-Kasernengeländes zu Tarp lag noch vor ein paar Tagen eine scharfe Nebelgranate im Gras. Ein siebzehnjähriges Mädchen, Natascha Pohlmann mit Namen, fand das Objekt bei einem Spaziergang mit ihrem Hund.
Das Mädel trug das Ding doch glatt mit nach Hause, wo ihre Mutter dann die 110 wählte.
Die Polizei leitete die Nachricht an den Kampfmittelräumdient weiter, und dieser nahm sich erfolgreich der Sache an.
Wie die Granate ins Gras gelangte, ist ebenso unklar wie die Frage, warum ein annähernd volljähriger Mensch eine Granate mit nach Hause nimmt.
Zitat aus dem Flensburger Tageblatt vom 21. März:
“Schüler der Kunst- und medienpädagogischen Laborschule beschäftigen sich mit dem Thema ´Suizid unter Jugendlichen`. Ärzte nahmen sich Zeit, um den Schülern Einblicke zu geben.”
Denn Ärzte kennen sich ja aus mit dem menschlichen Körper und wissen daher, wie man sich am besten übern Jordan bringt. Dieses Wissen nun also vermitteln sie, kann man zitierter Formulierung trauen, den Schülern, damit die ihrerseits ihr Leben möglichst kurz und schmerzlos beenden können. Diese Journalisten wissen eben nicht, was sie schreiben, und manchmal hat das so wahnwitzige Folgen wie hier.
Fast den ganzen November des letzten Jahres über gingen Mitglieder des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Flensburg von Tür zu Tür und sammelten für ihr dubiosesTreiben.
Über 12.000 Euro kamen dabei zusammen.
Mit dem Erlös soll ein Beitrag dazu geleistet werden, Kriegsgräberstätten nicht nur hier, sondern auch außerhalb Deutschlands zu erhalten.
Damit sollen, so gibt das Flensburger Tageblatt den Anspruch der Organisation wieder, nachfolgende Generationen zum Frieden ermahnt werden.
Da werden also Kriegsfriedhöfe blitzblank geputzt, wie Offiziere ihre Orden putzen. Friedhöfe, an denen solche Sprüche wie “Unseren Helden” stehen.
Und damit soll zum Frieden gemahnt werden.
Also, Herrschaften, Ihr seht schon, mit wes Ungeistes Kindern wir es zu tun haben. Mit Menschen, die bezogen auf Gräber von Fürsorge sprechen, als handle es sich dabei um lebende, schutzbedürftige Menschen.
Also, Damen und Herren, wenn diese Typen nochmal vorbeikommen, dann laßt bitte das Portemonnaie zu.
Das Förderprogramm LOS ist der Stadtverwaltung ein Dorn im Auge. Wegen des damit verbundenen angeblich erheblichen administrativen Aufwandes.
Geht es nach der Verwaltung, dann gibt es in dieser Angelegenheit nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird das Programm fallengelassen, oder man schafft eine halbe Verwaltungsstelle, um es administrativ betreuen zu können.
Das beste Gegenargument ist natürlich: Es hat doch bislang auch geklappt.
Eine weitere Verwaltungsstelle, und sei es nur eine halbe, wird es wohl kaum geben.
Also ist, wenn schon nicht der Zweck, so doch möglicherweise das Ergebnis der Übung mal wieder Einsparung eines wichtigen Projekts.
Sollte das Fördehotel tatsächlich in unmittelbarer Nähe des Fischmarktes entstehen, dann sehen die Betreiber desselben schwarz. Daher wenden sie sich jetzt schon an die Öffentlichkeit.
Sie denken eben recht weit: Nicht nur auf mögliche direkte Nachteile für den Fischmarkt beziehen sie sich, sondern auch auf folgendes:
Nachts um zwei kommen Kühltranspoerter auf dem Fischmarkt an, die dann einem Bericht des Flensburger Tageblatts zufolge zwei Stunden lang bei laufendem Motor entladen werden.
Warum das bei laufendem Motot geschehen muß, ist mir nicht klar: vielleicht weil das Kühhlsystem nur bei laufendem Motor funktioniert?
Gleichviel, jedenfalls fürchten die Betreiber des Fischmarkts, daß Gäste des Hotels durch diesen Lärm geweckt werden könnten. Und daß eine Klage gegen den Fischmarkt die Folge sein könnte.
Es ist durchaus bemerkenswert, daß die Betreiber des Fischmarkts so weit denken.
Bleibt abzuwarten, ob und in welcher Weise ihr Vorstoß Wirkung zeigen wird.
Im Flensburger Tageblatt vom 21. März äußert sich ein Stefan Petersen zum Jahresbericht des Wehbeauftragten. Und das Flensburg-Blog als DIE Gewalt, welche die hiesigen Medien überprüft, schaut sich diesen Kommentar mal näher an:
“Im Westen nichts Neues - oder doch: Die Truppenunterkünfte in den alten Bundesländern sind im Vergleich zum Vorjahr noch weiter heruntergekommen.”
Herunter? Sie nähern sich also dem Niveau von Petersens Lebensqualität an? Nein, wahrscheinlich hat sich der Mensch nur ungeschickt ausgedrückt.
Weiter im Text:
“Gebetsmühlenhaft muss der Bericht des Wehrbeauftragten leider alle zwölf Monate wiederholen, dass es bei der Bundeswehr an allen Ecken und Enden fehlt.”
Und auch in der Mitte, wenn es stimmt, daß, wie allenthalben gebetsmühlenhaft behauptet wird, die Bundeswehr ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. In diesem Spiegelbild sind jedenfalls kritisches Denken und Achtung der Menschenwürde nicht erkennbar.
Wieder Petersen:
“Deutschland leistet sich eine unterfinanzierte Armee, die von der Politik immer öfter und immer länger in alle möglichen Krisengebiete dieser Welt geschickt wird. Soldaten sind ja von Haus aus leidenfähig, scheint die unselige Devise zu sein.”
Deutschland LEISTET sich eine UNTERFINANZIERTE Armee - gibt also zuviel Geld aus für etwas, für das es zu wenig Geld ausgibt. Das ist wirres Zeug, wenn wir uns auch denken können, was gemeint ist.
Es ist eben nur gemeint, nicht durchdacht.
Jüngst bestritt die zweite Handball-Damenmannschaft von Nord-Harrislee ein Punktspiel gegen die dritte Mannschaft desselben Vereins. Daß zwei Mannschaften eines Vereins in einer Liga spielen, ist doch normalerweise nicht vorgesehen. Da gibt es ja beständig den Verdacht, es könne bei Gelegenheit zu Absprachen kommen.
Aber in diesem Fall geht es wohl nicht anders, weil man sich auf unterster Ebene befindet. Einzige Alternative wäre die Auflösung der dritten Mannschaft.
Die Zweite gewann übrigens mit lediglich 21:18, und die Dritte war sogar lange überlegen gewesen.
Was es nicht alles gibt!


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