Die Stadt plant einen zweiten Zugang zum Collundtpark (jener von manchen wenig beachteten Anlage zwischen Schloßstraße und Duburger Straße).
Das ist schön, denn so werden mehr Menschen auf die aparte Ruinenarchitektur darin aufmerksam.
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Jedes Wort zum Sonntag ist bekanntlich eines zuviel, wie auch jeder Pfaffe einer zuviel ist.
Und nun gibt es im Flensburger Tageblatt auch noch “Das Wort für heute” - Tag für Tag.
Am 22. März ist ein Pastor Hans-Christian Gerber mit dem von ihm ausgesuchten Bibelwort im Blatt vertreten:
“Mein Mund soll verkündigen Deine Gerechtigkeit, täglich Deine Wohltaten, die ich nicht zählen kann.”
(Psalm 71, V. 15)
Alles Gute kommt von oben, wohingegen an allen Übeltaten, derer bekanntlich mehr in der Welt sind, der HErr keinen Anteil hat. Was sagt nun aber der Paster zu dem Wort:
“Was kommt alles aus meinem Mund heraus an Eigenlob und Selbstentschuldigungnen! Was wird daraus, wenn ich die Zeit dafür einsetze, Gott zu danken, sein wundervolles Interesse an meinem Leben zu bestaunen, die erfahrenen Wohltaten nicht als eigenes Verdienst zu sehen, sondern als geschenktes Leben?”
Das Interesse eines Gottes am Leben eines minderbegabten Schaumschlägers wäre in der Tat erstaunlich.
Am 21. März gab es für die hiesige Feuerwehr mächtig was zu tun: Ein Büro im Gebäude C der Fachhochschule brannte lichterloh.
Immerhin bekam man den Brand schnell unter Kontrolle, fand aber keine Hinweise auf mögliche Ursachen des Brandes.
Vom 30. März bis zum 9. April ist wieder Frühjahrsmarkt auf der Exe.
Parken wird in dieser Zeit (sowie am Tag zuvor und an den beiden Tagen nachher) nicht möglich sein.
Gut zu wissen, gell?
Der Fall der Richterin, für die Körperverletzung eben unter Umständen keine ist, bewegte die Menschen im Lande.
Im Flensburger Tageblatt nahm sich ein Wolfgang Bok per Kommentar am 22. März der Sache an.
Wir zitieren:
“Wer einen Marokkaner heirate, müsse damit rechnen, dass dieser das islamische Züchtigungsrecht ausübe. Mit dieser Begründung verwarf eine deutsche Richterin den Antrag einer aus Marokko stammenden Deutschen auf vorzeitige Scheidung. Das Amtsgericht Frankfurt hat nun auf den medialen Druck reagiert - und der ´Skandal-Juristin´ den Fall entzogen.
Damit ist die Angelegenheit allerdings noch nicht erledigt. Denn der Fall öffnet uns die Augen für einen Konflikt, den wir nur zu gerne übersehen: Mit Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis greift auch deren Rechtsverständnis Raum.”
So, die Zuwanderer selbst greifen also auch Raum. Und die Deutschen sind bald wieder ein Volk ohne Raum?
Weiter im Text:
“Dass eine auf das Grundgesetz verpflichtete Richterin nun sogar den Koran akzeptiert, um eheliche Gewalt zu rechtfertigen, treibt die duldsame Toleranz ins Absurde.”
Und gerade da, wo der Mann von Absurdität spricht, wird auch seine Wortwahl absurd: Duldsame Toleranz!
Toleranz IST Duldsamkeit und nichts anderes.
Wieder Bok:
“Doch nur weil sich Frauenrechte, Koran und männliche Gewalt so schön zum Empörungsschaum schlagen lassen, wurde in Frankfurt die Notbremse gezogen. ”
Schaum - Bremse. Nun ja.
Übrigens scheinen sich alle darüber einig zu sein, daß sich in dem Urteil Respekt vor etwas äußert, das nicht respektiert werden sollte.
Vielleicht ist es anders. Vielleicht äußert sich im Spruch der Richterin im Gegenteil tiefste Verachtung.: Ein Mensch, der seinen Arm in einen Raubtierkäfig hält, trägt selbst die Schuld daran, wenn der Arm dann plötzlich ab ist.
In dem Sinne.
Das macht die Sache zwar nicht besser, aber doch ganz anders.


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