Das wollen wir doch mal sehen.
Ein Rainer Langholz schreibt in den Kieler Nachrichten vom 5. September:
“Die ganz ursprünglichen Ursprünge Orions hatten mit Erotik noch wenig zu tun:”
Das muß man sich klar machen: Schriebe ein Fünftkläßler in einem Deutsch-Aufsatz von ursprünglichen Ursprüngen, dann wäre das ein starkes Argument für seine Nichtversetzung.
Langholz weiter:
“Der Vater des jetzigen Firmenschefs Dirk Rotermund hatte in den vierziger Jahren das Unternehmen als Versandhandel für ein Haarwasser gegründet.”
Na, das paßt doch. Denn ebensowenig wie Haarwässerchen es wieder auf der Denkmurmel sprießen lassen, führt Erotik-Klöterkram zum Glück im Bett.
Und wieder Langholz:
“Das Ehepaar Rotermund baute dann einen erfolgreichen Kondom-Versandhandel an der Förde auf. Der Rest ist Firmengeschichte:”
Denn Langholz meint offenbar, er habe bislang noch nichts über Firmengeschichte gesagt.
“Vor 25 Jahren gab es eine Realtrennung: Beate Uhse-Rotermund bekam mit Sohn Uli die Ladenkette; Orion unter Dirk Rotermund aus der ersten Ehe des späteren Uhse-Ehemannes und Klaus Uhse aus Beates erster Ehe übernahmen den Versandhandel.”
Merkt Ihr, wie Langholz schwimmt?
Dabei ist doch alles ganz einfach.
Aber immerhin können wir dem Artikel auch Interessantes entnehmen, etwa daß Orions Leiter der Bereiche Vertrieb und Marketing Werner Sinner heißt.
Denn Sinner (engl.) bedeutet Sünder, und Orions Geschäft ist nun einmal das mit der lieben Sünde.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Donnerstag, 21. September 2006 um 17:05 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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