Andernorts nennt man den kurrenten US-Präsidenten einen Verbrecher, einen Massenmord-Auftraggeber, einen Folterherrn und einen Terroristen. Friedemann Diederichs setzt in einem Kommentar des Flensburger Tageblatts vom 14. Dezember noch einen drauf, indem er Bush schon in der Überschrift einen Zauderer nennt:
Diederichs weiter:
“Bis Weihnachten wollte US-Präsident George W. Bush eine Kursänderung für den Irak festklopfen - doch das soll erst im neuen Jahr geschehen. Was steckt hinter diesem Zögern?”
Na, da sind wir aber mal gespannt, müssen aber, bevor wir in unserem Zitat fortfahren, doch feststellen, daß man eine Kursänderung nicht festklopfen kann.
“Zum einen zeigt sich einmal mehr die Bürde für Amerika, einen Politiker zu gleich zwei Amtszeiten gewählt zu haben, dessen außenpolitische Erfahrung beim Einzug in die Regierungszentrale gleich null war - und der deshalb extrem beratungsabhängig ist.”
Sollte er inzwischen aber nicht mehr sein, weil er ja reichlich Erfahrungen sammeln konnte. Daß ihm das nicht recht gelungen ist, daß er also seine Erfahrungen nicht richtig verwerten konnte, steht auf einem anderen Blatt.
Jedenfalls, wie schon angedeutet, es handelt sich bei diesem Kommentar um Affirmation, die sich kritisch gibt.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Samstag, 23. Dezember 2006 um 12:00 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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