Das ist in der Tat die Frage.
Heute steht ein Kommntar von ihm zum “Streit um die Finanzierung der Kinderbetreuung” im Flensburger Tageblatt.
Wir zitieren:
“Etwas mehr Besonnenheit würde der Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung gut tun. Mit seinen bemerkenswert stillosen Äußerungen hat der Augsburger Bischof Walter Mixa dem Ansehen der Kirche und der Auseinandersetzung schon kräftig geschadet.”
Dem Ansehen der Auseinandersetzung hätte er geschadet?
Grabitz meint natürlich nicht das Ansehen der Auseinandersetzung, sondern diese selbst.
“Kräftig geschadet”?
Das ist Kindersprche.
Im übrigen ist es nicht bemerkenswert, wenn die Äußerung eines Bischofs stillos ist.
Weiter im Text:
“Es wäre allerdings auch klüger gewesen, wenn SPD-Chef Kurt Beck sachlich geblieben wäre. So rückt Mixa in den Hintergrund und Beck steht in der Kritik.”
Zwischen zwei durch “und” verbundenen Hauptsätzen steht ein Komma. Das lernt man in der fünften Klasse. Spätestens.
Wieder Grabitz:
“Dabei wäre ein Streit um Konzepte durchaus fruchtbar. Die SPD will zur Finanzierung von mehr Krippenplätzen zwei Quellen anzapfen: Die anstehende Kindergelderhöhung soll nicht den Eltern zugute kommen, das frei werdende Geld soll dann in Ausbau und Betreuung gehen. Außerdem erwägt die SPD, das Ehegattenspliting abzuschmelzen.”
Abschmelzen, auf das noch mehr Geld die Freiheit erlange?
Nein, Flensburg braucht einen solchen Kommentator gewiß nicht.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Montag, 26. Februar 2007 um 14:41 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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