Im Flensburger Tageblatt vom 21. März äußert sich ein Stefan Petersen zum Jahresbericht des Wehbeauftragten. Und das Flensburg-Blog als DIE Gewalt, welche die hiesigen Medien überprüft, schaut sich diesen Kommentar mal näher an:
“Im Westen nichts Neues – oder doch: Die Truppenunterkünfte in den alten Bundesländern sind im Vergleich zum Vorjahr noch weiter heruntergekommen.”
Herunter? Sie nähern sich also dem Niveau von Petersens Lebensqualität an? Nein, wahrscheinlich hat sich der Mensch nur ungeschickt ausgedrückt.
Weiter im Text:
“Gebetsmühlenhaft muss der Bericht des Wehrbeauftragten leider alle zwölf Monate wiederholen, dass es bei der Bundeswehr an allen Ecken und Enden fehlt.”
Und auch in der Mitte, wenn es stimmt, daß, wie allenthalben gebetsmühlenhaft behauptet wird, die Bundeswehr ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. In diesem Spiegelbild sind jedenfalls kritisches Denken und Achtung der Menschenwürde nicht erkennbar.
Wieder Petersen:
“Deutschland leistet sich eine unterfinanzierte Armee, die von der Politik immer öfter und immer länger in alle möglichen Krisengebiete dieser Welt geschickt wird. Soldaten sind ja von Haus aus leidenfähig, scheint die unselige Devise zu sein.”
Deutschland LEISTET sich eine UNTERFINANZIERTE Armee – gibt also zuviel Geld aus für etwas, für das es zu wenig Geld ausgibt. Das ist wirres Zeug, wenn wir uns auch denken können, was gemeint ist.
Es ist eben nur gemeint, nicht durchdacht.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Mittwoch, 28. März 2007 um 12:12 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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