Man kann es auch blaues Gold nennen. Wasser gibt es leider nicht unbegrenzt und hat für manche Länder in der Dritten Welt eine existenzielle Bedeutung. Ob Brunnenbau oder Wasserstellen in der Savannne. Das sind aride Gegenden, wo Wasser am nötigsten ist, während hier mit dem Gut zu verschwenderisch umgegangen wird. Leider immer noch. Hier ein paar Wasserspar-Tipps oder im Haushalt einfach umrüsten http://www.aguaflux.de/durchflussbegrenzer.html. Durchflussbegrenzer verhindern den übermässigen Austritt von Wasser. Besser gleich die Einstellung zum Thema Wasser ändern- Vielen Dank!
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Bring ihm meine Botschaft
Der Liebe
Ihm, der alles mir ist
Gleite über die Wolken
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Geschwind mit dem
Wind
Trage auf deinen Schwingen
Die Liebesbotschaft zu ihm hin
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Übermittle ihm,
Für den mein Herz schlägt,
Meine Botschaft der Liebe
Schwalbe flieg
Flieg Schwalbe
Flieg
Ja, ich will
Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht
Wir versuchen hier einen neuen Weg einzuschlagen, eine Internetseite eines Stadtteils mal nur für den Bewohner und dessen Interessen am Leben zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.
Unsere bisherigen Bemühungen für diese Seite ( http://www.gartenstadt-flensburg.de ) Interessenten zu finden die uns helfen wollen ist leider nicht gefruchtet.
Wir hoffen auf diesem Weg mehr Zuspruch zu bekommen und die Seite bekannter zu machen.
Hat jemand Interesse oder auch Tips ?
Seit ein paar Tagen ist hier auch ein Film über einen der noch vorhandenen Bunker zu sehen.
Lange ist bekannt, dass Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy am Ohr telefonieren und dabei erwischt werden, ein Bußgeld zu bezahlen haben. Entegegen der Annahme eines Fahrlehrers, der gegen die 40-Euro-Buße vor Gericht Einspruch erhoben hatte, gilt dieser Beschluss jetzt jedoch auch für mitfahrende Fahrlehrer. Der Kläger hatte darauf gepocht, dass er lediglich mitgefahren wäre und das Fahrzeug vom Schüler gelenkt worden sei. Das Bundesverfassungsgericht konnte diese Argumentation jedoch in keiner Weise akzeptieren, da der Fahrschüler, wie die Bezeichnung es schon ausdrückt, noch keine Erlaubnis zur unbeaufsichtigten Fahrt mit einem PKW habe, und somit der Fahrlehrer als alleiniger Verantwotlicher Führer des PKW’s anzusehen ist, und als ein solcher eben nicht mit dem Handy am Ohr telefonieren dürfe. Das Telefonieren über eine Freisprecheinrichtung oder aber ein Headset sind selbstverständlich sowohl für Fahrer als auch Fahrlehrer erlaubt.
ich habe heute bei ibäh einen schönen Wandteller
mit unserem Motto gesehen. Sucht mal unter Schleswig Holstein
läuft noch bis 1.Mai 15 – 16 Uhr
Die Stadt plant einen zweiten Zugang zum Collundtpark (jener von manchen wenig beachteten Anlage zwischen Schloßstraße und Duburger Straße).
Das ist schön, denn so werden mehr Menschen auf die aparte Ruinenarchitektur darin aufmerksam.
Jedes Wort zum Sonntag ist bekanntlich eines zuviel, wie auch jeder Pfaffe einer zuviel ist.
Und nun gibt es im Flensburger Tageblatt auch noch “Das Wort für heute” – Tag für Tag.
Am 22. März ist ein Pastor Hans-Christian Gerber mit dem von ihm ausgesuchten Bibelwort im Blatt vertreten:
“Mein Mund soll verkündigen Deine Gerechtigkeit, täglich Deine Wohltaten, die ich nicht zählen kann.”
(Psalm 71, V. 15)
Alles Gute kommt von oben, wohingegen an allen Übeltaten, derer bekanntlich mehr in der Welt sind, der HErr keinen Anteil hat. Was sagt nun aber der Paster zu dem Wort:
“Was kommt alles aus meinem Mund heraus an Eigenlob und Selbstentschuldigungnen! Was wird daraus, wenn ich die Zeit dafür einsetze, Gott zu danken, sein wundervolles Interesse an meinem Leben zu bestaunen, die erfahrenen Wohltaten nicht als eigenes Verdienst zu sehen, sondern als geschenktes Leben?”
Das Interesse eines Gottes am Leben eines minderbegabten Schaumschlägers wäre in der Tat erstaunlich.
Am 21. März gab es für die hiesige Feuerwehr mächtig was zu tun: Ein Büro im Gebäude C der Fachhochschule brannte lichterloh.
Immerhin bekam man den Brand schnell unter Kontrolle, fand aber keine Hinweise auf mögliche Ursachen des Brandes.
Vom 30. März bis zum 9. April ist wieder Frühjahrsmarkt auf der Exe.
Parken wird in dieser Zeit (sowie am Tag zuvor und an den beiden Tagen nachher) nicht möglich sein.
Gut zu wissen, gell?
Der Fall der Richterin, für die Körperverletzung eben unter Umständen keine ist, bewegte die Menschen im Lande.
Im Flensburger Tageblatt nahm sich ein Wolfgang Bok per Kommentar am 22. März der Sache an.
Wir zitieren:
“Wer einen Marokkaner heirate, müsse damit rechnen, dass dieser das islamische Züchtigungsrecht ausübe. Mit dieser Begründung verwarf eine deutsche Richterin den Antrag einer aus Marokko stammenden Deutschen auf vorzeitige Scheidung. Das Amtsgericht Frankfurt hat nun auf den medialen Druck reagiert – und der ´Skandal-Juristin´ den Fall entzogen.
Damit ist die Angelegenheit allerdings noch nicht erledigt. Denn der Fall öffnet uns die Augen für einen Konflikt, den wir nur zu gerne übersehen: Mit Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis greift auch deren Rechtsverständnis Raum.”
So, die Zuwanderer selbst greifen also auch Raum. Und die Deutschen sind bald wieder ein Volk ohne Raum?
Weiter im Text:
“Dass eine auf das Grundgesetz verpflichtete Richterin nun sogar den Koran akzeptiert, um eheliche Gewalt zu rechtfertigen, treibt die duldsame Toleranz ins Absurde.”
Und gerade da, wo der Mann von Absurdität spricht, wird auch seine Wortwahl absurd: Duldsame Toleranz!
Toleranz IST Duldsamkeit und nichts anderes.
Wieder Bok:
“Doch nur weil sich Frauenrechte, Koran und männliche Gewalt so schön zum Empörungsschaum schlagen lassen, wurde in Frankfurt die Notbremse gezogen. ”
Schaum – Bremse. Nun ja.
Übrigens scheinen sich alle darüber einig zu sein, daß sich in dem Urteil Respekt vor etwas äußert, das nicht respektiert werden sollte.
Vielleicht ist es anders. Vielleicht äußert sich im Spruch der Richterin im Gegenteil tiefste Verachtung.: Ein Mensch, der seinen Arm in einen Raubtierkäfig hält, trägt selbst die Schuld daran, wenn der Arm dann plötzlich ab ist.
In dem Sinne.
Das macht die Sache zwar nicht besser, aber doch ganz anders.
Auch das Flensburger Tageblatt beschäftgt sich mit Knut. In einem Kommentar vom 24. März schreibt dort ein Bernd Ahlert:
“Deutschland sucht denn Superstar – und hat ihn gefunden! Männliches Wesen, dreieinhalb Monate alt, an 9,3 Kilo schwer. Besondere Kennzeichen: Weißes Fell, tapsiger Gang und Knopfaugen. Sternzeichen: Schütze. Künstlername: Knut. Ein cooler kleiner Eisbär, der in kürzester Zeit zum Weltstar wurde. Knut hat kein besonderes Talent, er ist einfach nur er selbst. Doch die Medien reißen sich um ihn. Knut ist unbeholfen und verspielt – und gerade deshalb löst jede Bewegung von ihm Entzücken aus. Knut hat einen Blick, der die Herzen von Millionen Fans daheim schmelzen lässt. Weshalb er ab sofort auch eine eigene TV-Show (Sonnabend 9.50, ARD) hat. Es gibt einen Song über Knut, und er lässt sich als Stofftier vermarkten.”
Und das soll ein Komentar sein?
Schauen wir uns doch mal das Ende an:
“Knut verkörpert die Herausforderung der Zukunft (in Sachen Klimawandel, Anmerkung des Zitierenden). Gut so. Das wird sich zwar ändern – spätestens wenn der Kleine 2-50 Meter Schulterhöhe misst, zum Einzelgänger geworden ist und mit fletschenden Zähnen seinen Raubtier-Instinkten folgt. Doch bis dahin kann der Star seinen Bewunderern noch manche Lehrstunde erteilen.”
Kaum wagt sich Ahlert über Gemeinplätze hinaus, schon macht er Fehler.
“Fletschende Zähne”?
Zähne fletschen nicht, sie werden gefletscht. Und auf eine Schulterhöhe von 2,50 m bringt es vielleicht King Kong, ein Eisbär gewiß nicht. Wahrscheinlich weiß Ahlert nicht, was “Schulterhöhe” bedeutet. Es ist die Distanz zwischen Schulter und Boden, wenn der Eisbär auf allen Vieren steht. Und ein Eisbär bringt es auf eine Schulterhöhe von 1,60m.
Das ist enorm: Der Bär ist auf allen Vieren so hoch wie ein ausgewachsener Mensch (der recht klein, aber durchaus nicht minderwüchsig ist) in aufrechter Haltung.
Von 2,50 kann aber natürlich nicht die Rede sein.
So ein Kommentatorchen hat eben, und das galt es zu beweisen, keine Ahnung.
Von solchen Menschen müssen wir hier in Flensburg uns informieren lassen.
Nun ja, zum Glück gibt es ja das Flensburg-Blog.
Zitat aus dem Flensburger Tageblatt vom 21. März:
“Schüler der Kunst- und medienpädagogischen Laborschule beschäftigen sich mit dem Thema ´Suizid unter Jugendlichen`. Ärzte nahmen sich Zeit, um den Schülern Einblicke zu geben.”
Denn Ärzte kennen sich ja aus mit dem menschlichen Körper und wissen daher, wie man sich am besten übern Jordan bringt. Dieses Wissen nun also vermitteln sie, kann man zitierter Formulierung trauen, den Schülern, damit die ihrerseits ihr Leben möglichst kurz und schmerzlos beenden können. Diese Journalisten wissen eben nicht, was sie schreiben, und manchmal hat das so wahnwitzige Folgen wie hier.
Im Flensburger Tageblatt vom 21. März äußert sich ein Stefan Petersen zum Jahresbericht des Wehbeauftragten. Und das Flensburg-Blog als DIE Gewalt, welche die hiesigen Medien überprüft, schaut sich diesen Kommentar mal näher an:
“Im Westen nichts Neues – oder doch: Die Truppenunterkünfte in den alten Bundesländern sind im Vergleich zum Vorjahr noch weiter heruntergekommen.”
Herunter? Sie nähern sich also dem Niveau von Petersens Lebensqualität an? Nein, wahrscheinlich hat sich der Mensch nur ungeschickt ausgedrückt.
Weiter im Text:
“Gebetsmühlenhaft muss der Bericht des Wehrbeauftragten leider alle zwölf Monate wiederholen, dass es bei der Bundeswehr an allen Ecken und Enden fehlt.”
Und auch in der Mitte, wenn es stimmt, daß, wie allenthalben gebetsmühlenhaft behauptet wird, die Bundeswehr ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. In diesem Spiegelbild sind jedenfalls kritisches Denken und Achtung der Menschenwürde nicht erkennbar.
Wieder Petersen:
“Deutschland leistet sich eine unterfinanzierte Armee, die von der Politik immer öfter und immer länger in alle möglichen Krisengebiete dieser Welt geschickt wird. Soldaten sind ja von Haus aus leidenfähig, scheint die unselige Devise zu sein.”
Deutschland LEISTET sich eine UNTERFINANZIERTE Armee – gibt also zuviel Geld aus für etwas, für das es zu wenig Geld ausgibt. Das ist wirres Zeug, wenn wir uns auch denken können, was gemeint ist.
Es ist eben nur gemeint, nicht durchdacht.
Jüngst bestritt die zweite Handball-Damenmannschaft von Nord-Harrislee ein Punktspiel gegen die dritte Mannschaft desselben Vereins. Daß zwei Mannschaften eines Vereins in einer Liga spielen, ist doch normalerweise nicht vorgesehen. Da gibt es ja beständig den Verdacht, es könne bei Gelegenheit zu Absprachen kommen.
Aber in diesem Fall geht es wohl nicht anders, weil man sich auf unterster Ebene befindet. Einzige Alternative wäre die Auflösung der dritten Mannschaft.
Die Zweite gewann übrigens mit lediglich 21:18, und die Dritte war sogar lange überlegen gewesen.
Was es nicht alles gibt!
Am 23. März berichtet das Flensburger Tageblatt unter der Überschrift “Musik von Paul Gerhardt”:
Zum 400. Geburtstag von Paul Gerhardt findet am Sonnabend, 24. März, um 18.30 Uhr eine musikalische Vesper der Diako-Kirche, Eingang Marienhölzungsweg, statt.”
Je nun, Musik von Paul Gerhardt wird es dort nicht gegeben haben. Der hat nämlich keine komponiert.
Paul Gerhardt war ein geistlicher Dichter, und viele seiner Gedichte wurden vertont, aber eben nicht von ihm.
Es ist zum Mäuse melken, wofern nicht gar zum Knochen Kotzen, wie ungebildet die Redakteure des Flensburger Tageblatts sind.
Noch schlimmer aber ist, daß sie es in Kenntnis ihrer Unbildung dennoch unterlassen, sich zu informieren. Der Griff zum Lexikon ist ihnen zu aufwendig.
Lieber blamieren sie sich.
Es ist nicht zu fassen.
Seit vergangenem Freitag kann man wieder die Mausefalle an der Schiffbrücke aufsuchen. Das Etablissement war eine Woche zuvor Ziel einer Razzia gewesen, nach der die Wiedereröffnung an Auflagen gegnüpft wurde.
Spätestens jetzt also hat die Mausefalle ein Image, dem man nicht widerstehen kann.
Und zwar am 23. März im Flensburger Tageblatt zum Thema Nichtraucherschutz.
Wir zitieren:
“Nur zum Vergleich: 5000 Menschen starben im vergangenen Jahr im deutschen Straßenverkehr. Ziemlich viel, kann man meinen.”
Muß man aber nicht? Man darf die Zahl auch für erfreulich halten, ja?
Aber wir wissen natürlich, worauf der Mann hinaus will:
“Aber es sterben hierzulande jährlich 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, 3300 davon an den Folgen des Passivrauchens.”
Wallet meint natürlich nicht “an den Folgen des Tabakkonsums”, sondern “an Folgen” desselben.
(Fast zu schweigen davon, daß man Passivrauchen nicht als Konsum bezeichnen kann.)
Wenn Sie das nicht verstehen, Wallet, dann dürfen Sie mich natürlich fragen. Per Kommentar-Funktion.
Huch, nun haben Sie aber einen Schreck bekommen, gell, weil Sie auf einmal direkt angesprochen werden.
Und was die Zahlen betrifft: Deren Zustandekommen haben Sie doch wohl nicht überprüft. Ihnen dürfte bekannt sein, daß unterschiedliche Untersuchungen hier zu sehr unterschiedlichen Resultaten führen.
Und ich fahre fort, Sie zu zitieren:
Das Missverhältnis ist himmelschreiend. Wie viel Geld wird in Verkehrslenkung, Verkehrsberuhigung, sichere Radwege, Ausbau von Überwegen und so weiter investiert, damit die Unfallzahlen sinken? Wie viele staatliche Eingriffe hemmen die schrankenlose freie Fahrt, gelten der Begrenzung von Geschwindigkeiten und der Überwachung der Fahrtüchtigkeit? Für das Rauchen gilt im Prinzip das uneingeschränkte Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit.”
Es gilt demnach mit Einschränkungen das Recht auf uneingeschränkte Entfaltung.
Merken Sie jetzt, Wallet, was für einen Unsinn Sie da geschrieben haben?
Zum drittenmal binnen weniger Wochen ist vor einigen Tagen die Flensburger Sparkasse durchsucht worden. Natürlich erneut wegen des Verdachts der Untreue. Denn wie sagte schon Brecht:
Was ist ein Überfall auf eine Bank gegen die Gründung einer Bank!
Im Halbfinale der Handball-Champions League gewann die SG gegen Valladolid lediglich mit 32:30. Ich werde doch mal kritisch anmerken dürfen, daß so ein knapper Heimsieg in den meisten Fällen nicht reicht.
Natürlich würde ich mich freuen, wenn die SG dennoch weiterkäme – vor allem jetzt nach der vergeigten Meisterschaft.
Also hoffen wir das Beste.
Und dann ein deutsches, ja schleswig-holsteinisches Finale gegen den den THW Kiel. Das wäre etwas, das tatsächlich ganz Europa weit über Handball-Fankreise hinaus aufhorchen ließe.
Ein Peter Höver schreibt im Flensburger Tageblatt vom 26. März einen Kommentar über die Wahl Stegners zum Vorsitzenden der SH-SPD. Und der beginnt so:
“Ralf Stegner am Ziel. Der Innenminister ist SPD-Landeschef. Ein Liebling der Partei ist er noch längst nicht. Das kann auch sein 90-Prozent-Ergebnis nicht verkleistern. Er ist nur ohne Alternative, weil die Mutlosen in Deckung blieben.”
Das haben Mutlose so an sich.
Weiter im Text:
“So einen schickt man nicht mit Schrammen zurück in die große Koalition mit der CDU. Schon gar nicht tut das, wer bei der Kommunlwahl 2008 aus dem Jammertal aufsteigen will. Ein vom Start weg beschädigter Parteichef nützt da wenig. Nicht einmal denen, die ihn vielleicht lieber nicht gewählt hätten.”
Was heißt hier “nicht einmal”? Hövers Überlegung (wenn von einer solchen die Rede sein kann) betrifft doch ohnehin nur die.
Wieder Höver:
“Dass Stegner so gut abgeschnitten hat, geht auch auf das Konto einer bemerkenswerten Rede. Er hat die Genossen verbal umarmt, umgarnt und mitgenommen, hat von den Jusos über die Alten bis zum Kassenwart im Ortsverein keinen Genossen am Wegesrand stehen lassen. So etwas kommt gut in einer Partei, die an sich selbst zweifelt und die leidet an der Profillosigkeit der Bundes-SPD. Da fiel es nicht einmal auf, dass Stegner die SPD zwar als moderne Zukunftspartei propagierte; was der neue Chefgenosse damit meinte, blieb aber im Dunkeln.”
Ähnlich jämmerlich geht es weiter. Der gesamte Arikel enthält keinen selbständigen Gedanken.
… lange Tradition. 30 Jahre ist die nunmehr alt, und im Vorstand hat es eine Runderneuerung gegeben.
Die neuen Mitglieder sind:
Maik Petersen
Hendrik Larsen
Nina Timm
Maren Thomsen
Philipp Lorenzen
David Lorenzen
Catrin Petersen
Ines Wilk
Diese Ines Wilk nennen wir hier zwar als letzte, aber sie ist gewiß nicht die geringste. Mit ihrem Charme, ihrer Schönheit, und ihrer Durchsetzungskraft bildet sie das eigentliche Zentrum der Landjugend Quern.
In unserer Stadt ist seit einiger Zeit ein Fake-Feuerwehrmann unterwegs. Das heißt: Da kommt jemand an die Haustüren, als Feuerwehrmann verkleidet, und erzählt, er würde für den Rettungsdienst sammeln. Recht eloquent weiß er zu berichten, wieviel wofür benötigt werde, und er hat schon so manchen arglosen Flensburger dazu gebracht, etwas zu spenden.
Daß es sich nicht um einen echten Feuerwehrmann handelt, ist jedenfalls klar: Nach Angaben des Flensburger Tageblatts teilte die hiesige Feuerwehr mit, daß es keine Sammelaktion für den Rettungsdienst gebe. Damit dürfte die Sammelaktion beendet sein. Denn jemand, der schlau genug ist, so eine Aktion durchzführen, der sollte auch schlau genug sein zu wissen, wann das Risko zu groß ist. Vielleicht verkleidet er sich ja demnächst als etwas anderes.
Übrigens: Laßt uns mal schätzen, was der Mann so verdient.
Er geht also von Haus zu Haus. Für ein Haus bzw. eine Wohnung braucht er, inklusive Weg, im Durchschnitt wohl fünf Minuten. Das macht 12 Haushalte pro Stunde. In jedem sechsten Haus ist man bereit, etwas zu geben, und zwar gibt man im Durchschnitt 2 Euro. Das bedeutet, der Mann verdient 4 Euro in der Stunde.
Für eine so schwere und gefährliche, weil illegale Arbeit.
Natürlich kann ich mich auch verschätzt haben, aber die Größenordnung werde ich wohl getroffen haben.
Na, jedenfalls relativiert die Schätzung das Ganze:
Wir haben es hier nicht mit einem skrupellosen Abzocker zu tun, sondern offenbar mit einem Menschen, der in Not ist.
Ein Thomas Habicht schreibt im Flensburger Tageblatt vom 24. Februar einen Kommentar zum Rauchverbot.
Wir zitieren:
“Verbraucherminister Seehofer spricht von einem ´Quantensprung für den Gesundheitsschutz`. Doch in dieser Bewertung des Rauschverbots kommt auch Erleichterung darüber zum Ausdruck, dass die qualvolle Vorgeschicht der Bund-Länder-Entscheidung doch noch zu einem sinnvollen Ergebnis führt. Obwohl die Beweislast für schädliche Folgen der Tabakbelästigung immer erdrückender wurde, benötigte der Bund sechs Monate für die Erkenntnis, dass es ihm nach der Föderalismus-Reform an Zuständigkeit mangelte.”
Obwohl?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Dieser Kommentar ist halt so schlecht wie die ganze Zeitung.
Jetzt ist es der Anschluß Fruerlands an die Osttangente, der im Bereich Alsterbogen für Ärger sorgt. Daß das Ganze für die Anwohner nicht angenehm ist, läßt sich denken.
Das ist in der Tat die Frage.
Heute steht ein Kommntar von ihm zum “Streit um die Finanzierung der Kinderbetreuung” im Flensburger Tageblatt.
Wir zitieren:
“Etwas mehr Besonnenheit würde der Debatte um den Ausbau der Kinderbetreuung gut tun. Mit seinen bemerkenswert stillosen Äußerungen hat der Augsburger Bischof Walter Mixa dem Ansehen der Kirche und der Auseinandersetzung schon kräftig geschadet.”
Dem Ansehen der Auseinandersetzung hätte er geschadet?
Grabitz meint natürlich nicht das Ansehen der Auseinandersetzung, sondern diese selbst.
“Kräftig geschadet”?
Das ist Kindersprche.
Im übrigen ist es nicht bemerkenswert, wenn die Äußerung eines Bischofs stillos ist.
Weiter im Text:
“Es wäre allerdings auch klüger gewesen, wenn SPD-Chef Kurt Beck sachlich geblieben wäre. So rückt Mixa in den Hintergrund und Beck steht in der Kritik.”
Zwischen zwei durch “und” verbundenen Hauptsätzen steht ein Komma. Das lernt man in der fünften Klasse. Spätestens.
Wieder Grabitz:
“Dabei wäre ein Streit um Konzepte durchaus fruchtbar. Die SPD will zur Finanzierung von mehr Krippenplätzen zwei Quellen anzapfen: Die anstehende Kindergelderhöhung soll nicht den Eltern zugute kommen, das frei werdende Geld soll dann in Ausbau und Betreuung gehen. Außerdem erwägt die SPD, das Ehegattenspliting abzuschmelzen.”
Abschmelzen, auf das noch mehr Geld die Freiheit erlange?
Nein, Flensburg braucht einen solchen Kommentator gewiß nicht.
Wolfgang Buschmanns Wirken in Harrislee hat offenbar einen guten Eindruck gemacht:
Mit nicht weniger als 77,3 % der Stimmen wurde er gestern wiedergewählt.
Das ist Demokratie auf dem Lande!
Und noch etwas ist bemerkenswert:
Die Wahlbeteiligung lag unter 40 %. Es gibt Länder, in denen Wahlen mit unter 50% Beteiligung für ungültig erklärt werden, und das ist auch nicht sinnlos: Schließlich kann man so etwas als Votum gegen die Wahl selbst auffassen.
Nun, hierzulande ist das nicht so, und daher ist Buschmann rechtmäßig gewählt.
Immerhin ist das Bürgerinteresse an dieser Wahl ja auch größer gewesen, als es bei den umstrittenen Landratswahlen üblicherweise ist.
“Get in touch” nennt sich die Nachwuchsförderung der SG Flensburg-Handewitt.
Warum denn das?
Wahrscheinlich weil man fürchtet, daß Handball das Image des Provinziellen hat. Diesem Image will man wohl mit einer Aufforderung in der Weltsprache entgegenwirken.
Ansprechen will man damit natürlich auch Kinder. Aber, Herrschaften, kann man Kinder mit einem Satz, den sie nicht verstehen, für den Handball gewinnen?
Na, jetzt nach der sportlich und medial erfolgreichen Handball-WM geht man jedenfalls so richtig in die Offensive:
Die Leute von Get in Touch präsentieren ein 400 qm großes Plakat am Schottweg-Hochhaus.
Schon gesehen, Leute?
Abgebildet sind darauf Kinder und Jugendliche nebst SG-Prominenz. Darunter – und dieser Bereich nimmt die Hälfte des Banners ein – Werbung, Werbung, Werbung für die Sponsoren.
Der Slogan lautet übrigens:
“Heiner, wir kommen!”
Gemeint ist – sollte das jemand in der Handball-Stadt Flensburg nicht wissen? – Der Handball-Nationaltrainer Heiner Brandt.
Na ja, man darf da nicht so genau hinsehen, wie ich es jetzt tue, denn wenn die Kinder in dem Alter sind, in dem sie bei hinreichendem Talent für die Nationalmannschaft in Frage kommen, ist Heiner Brandt bestimmt nicht mehr Bundestrainer.
Aber vor allem: Pädagogen sollten gegen dieses Plakat sturmlaufen. Denn was kann fataler sein, als Kinder als höchstes Ziel vor Augen zu führen, Handball-Nationalspieler zu werden. Ein Ziel, das mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit nicht erreicht wird und das geeignet ist, die intellektuelle und psychische Entwicklung des Kindes erheblich zu hemmen.
Aber wahrscheinlich wird diese Sache wieder unbeanstandet bleiben. Aufklärung gibt es hier in Flensburg eben nur hier in Eurem Flensburg-Blog.
Dazu erschien ein Komentar von ihm im Flensburger Tageblatt vom 22. Februar. Und da wir immer ein Auge auf die hiesige Presse haben, zitieren wir diesen Kommentar mal an:
“Die ´Koalition der Willigen` zerbröckelt. Ausgerechnet London, der wichtigste Verbündete Washingtons, will einen großen Teil seiner Soldaten aus dem Süden des Iraks abziehen. Und Dänemark wird im Sommer gleich sein ganzes Kontingent an Bodentruppen nach Hause holen. Für US-Präsident George W. Bush kommen diese Ankündigungen äußerst ungelegen in einer Zeit, in der seine Pläne für eine Truppenaufstockung im Zweistromland von einer Mehrheit im Kongress torpediert werden.”
Und so weiter.
Es ist kein Gedanke darin zu entdecken.
Im übrigen wollen wir hoffen, daß die Briten nicht nur einen großen Teil ihrer Soldaten zurückbeordern, sondern daß diese am Stück zurückkommen.
Waren es tatsächlich die Autonomen, wie sofort gemutmaßt wurde, oder waren es die Neonazis, die die Gunst der Stunde nutzten, um sowohl dänischen Offiziellen als auch Autonomen zu schaden? Letztere hatten also reichlich Motive.
Nur: Es gehört doch einiges mehr an geistiger Kapazität dazu, als Neonazis zuzutrauen ist.
Es darf also weiter spekuliert werden.
Das Arne Jansen Trio gibt sich heute in Flensburg die Ehre, und zwar in der Schiffbrücke 67 um 20.00 Uhr.
Es ist wirklich nicht weniger als ein Fest des Handballs, das derzeit hier gefeiert wird. Da kann man sich nur wünschen, daß es zum Endspiel Deutschland – Dänemark kommt. Denn dann dürfte Flensburg als DIE deutsch-dänische Stadt im Brennpunkt stehen – die Stadt also, die wie keine andere in Deutschland ein friedliches Zusammenleben der Völker praktiziert.
Was ich also sehen will, sind Bilder von gemeinsam feiernden Dänen und Deutschen, egal, wie es ausgeht. Im deutschen Fernsehen und weit darüber hinaus. Denn die Fernsehredakteure oder zumindest einige davon werden doch schlau genug sein zu begreifen, daß Flensburg die Stadt ist, aus der man in so einem Fall berichten muß.
Gut, das ist alles Wunschdenken. Aber vielleicht wird ja was draus.


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