Wir versuchen hier einen neuen Weg einzuschlagen, eine Internetseite eines Stadtteils mal nur für den Bewohner und dessen Interessen am Leben zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.
Unsere bisherigen Bemühungen für diese Seite ( http://www.gartenstadt-flensburg.de ) Interessenten zu finden die uns helfen wollen ist leider nicht gefruchtet.
Wir hoffen auf diesem Weg mehr Zuspruch zu bekommen und die Seite bekannter zu machen.
Hat jemand Interesse oder auch Tips ?
Seit ein paar Tagen ist hier auch ein Film über einen der noch vorhandenen Bunker zu sehen.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
20 jahre wird es alt, das Haus Regenbogen, unter dessen Dach manche Kinder- und Jugendinstitution Platz findet.
Flensburg-Blog wünscht weiterhin viel Erfolg.
10528 Straftaten wurden im vergangenen Jahr in Flensburg registriert. Das sind 320 weiger als im Jahr davor.
Na, seht Ihr! Da wird beständig der Teufel an die Wand gemalt, alles werde immer schlimmer, und das liege alles an den Ausländern.
Kokolores!
Heizung, Lüftung, Sanitär - für all das steht Hans Sack.
Auf Wunsch baut Hans Sack Ihnen sogar Ihr Traumbad.
Und wenn dann Besucher Ihr Bad bewundern, dann können sie stolz sagen:
“Ja, das ist von Hans Sack!”
Hans Sack läßt Träume wahr werden.
Hans Sack - der Name bürgt für Qualität.
Am Zaun des Ex-Kasernengeländes zu Tarp lag noch vor ein paar Tagen eine scharfe Nebelgranate im Gras. Ein siebzehnjähriges Mädchen, Natascha Pohlmann mit Namen, fand das Objekt bei einem Spaziergang mit ihrem Hund.
Das Mädel trug das Ding doch glatt mit nach Hause, wo ihre Mutter dann die 110 wählte.
Die Polizei leitete die Nachricht an den Kampfmittelräumdient weiter, und dieser nahm sich erfolgreich der Sache an.
Wie die Granate ins Gras gelangte, ist ebenso unklar wie die Frage, warum ein annähernd volljähriger Mensch eine Granate mit nach Hause nimmt.
Fast den ganzen November des letzten Jahres über gingen Mitglieder des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Flensburg von Tür zu Tür und sammelten für ihr dubiosesTreiben.
Über 12.000 Euro kamen dabei zusammen.
Mit dem Erlös soll ein Beitrag dazu geleistet werden, Kriegsgräberstätten nicht nur hier, sondern auch außerhalb Deutschlands zu erhalten.
Damit sollen, so gibt das Flensburger Tageblatt den Anspruch der Organisation wieder, nachfolgende Generationen zum Frieden ermahnt werden.
Da werden also Kriegsfriedhöfe blitzblank geputzt, wie Offiziere ihre Orden putzen. Friedhöfe, an denen solche Sprüche wie “Unseren Helden” stehen.
Und damit soll zum Frieden gemahnt werden.
Also, Herrschaften, Ihr seht schon, mit wes Ungeistes Kindern wir es zu tun haben. Mit Menschen, die bezogen auf Gräber von Fürsorge sprechen, als handle es sich dabei um lebende, schutzbedürftige Menschen.
Also, Damen und Herren, wenn diese Typen nochmal vorbeikommen, dann laßt bitte das Portemonnaie zu.
Sollte das Fördehotel tatsächlich in unmittelbarer Nähe des Fischmarktes entstehen, dann sehen die Betreiber desselben schwarz. Daher wenden sie sich jetzt schon an die Öffentlichkeit.
Sie denken eben recht weit: Nicht nur auf mögliche direkte Nachteile für den Fischmarkt beziehen sie sich, sondern auch auf folgendes:
Nachts um zwei kommen Kühltranspoerter auf dem Fischmarkt an, die dann einem Bericht des Flensburger Tageblatts zufolge zwei Stunden lang bei laufendem Motor entladen werden.
Warum das bei laufendem Motot geschehen muß, ist mir nicht klar: vielleicht weil das Kühhlsystem nur bei laufendem Motor funktioniert?
Gleichviel, jedenfalls fürchten die Betreiber des Fischmarkts, daß Gäste des Hotels durch diesen Lärm geweckt werden könnten. Und daß eine Klage gegen den Fischmarkt die Folge sein könnte.
Es ist durchaus bemerkenswert, daß die Betreiber des Fischmarkts so weit denken.
Bleibt abzuwarten, ob und in welcher Weise ihr Vorstoß Wirkung zeigen wird.
Die Freitreppe vor der Marineschule ist ein Sanierungsfall - und das schon seit längerem. Nachdem Kyrill, der mächtige Sturm, der unser Land vor einiger Zeit heimsuchte, die Zinnen der Treppe zum Tanzen brachte, ist sie auch noch eingezäunt.
Man sollte doch meinen, es sei nicht allzu aufwendig, das Ding instandzusetzen.
Aber nach Informationen des Flensburger Tageblatts ist es noch nicht einmal sicher, daß die Sanierung zum Jubiläum der Schule in drei Jahren fertig sein wird.
Vollwertkost - so nennt sich die literarische Zeitschrift, die vomKulturreferat des Universtäts-AStA herausgegeben wird. Diesmal lautet das Motto: “Rosarot - Liebesdinge”. Es geht um Sex, Damen und Herren.
Wie sollte es in Flensburg auch anders sein!
Das wurde aber auch Zeit: Seit Freitag kann der neue Campus-Parkplatz genutzt werden. Wollen doch mal sehen, ob das so entstehende Kapazitäts-Plus von 500 Parkmöglichkeiten die Sache entzerrt, oder ob das immer noch zuwenig ist.
Lancelot wird das Tief genannt, das uns jetzt Hagel und Glatteis beschert hat. Nun ja, es ist zwar nicht ganz ungefährlich, andererseits aber sollte wir uns klar machen, daß dies endlich mal etwas Winterähnliches und als solches zu begrüßen ist.
Op ewig ungedeelt!
Oder für Menschen, die des Niederdeutschen nicht mächtig sind:
Auf ewig ungeteilt!
So lautet der Wahlspruch der Schleswig-Holsteiner, bezogen auf die beiden Landesteile.
Aber “ungeteilt” heißt nicht “ununterscheidbar”.
Kieler, Itzehoer usw. sind eben eindeutig Holsteiner.
Was aber sind wir Flensburger dementsprechend?
Schleswiger!?
Das ist doch gar zu irreführend.
Das klingt ja so, als wäre Flensburg ein Stadtteil von Schleswig.
Oder als gehörte es zum Landkreis Schleswig.
Also was sagen wir statt dessen?
Wie nennen wir uns?
Bürger des Landesteils Schleswig?
Das ist zu förmlich und außerdem zu sperrig.
Also bleibt uns nur, uns dazu zu bekennen, daß wir eben Schleswig-Holsteiner sind.
Op ewig ungedeelt.
Zugegeben, es ist schon öfter mal mächtig was los an der Hafenspitze - Events noch und nöcher. Das geht natürlich nie ganz ohne Geräusch ab. Aber müssen die Anwohner deswegen gleich die Stadt Flensburg auf den Plan rufen?
Und muß diese im Ernst darauf eingehen und ihrerseits eine Lärmschutzfirma einschalten?
Dabei sind die Anwohner doch immer herzlich dazu eingeladen, mitzufeiern.
Und wenn sie dazu keine Lust haben, dann müssen sie das eben mal aushalten - wenn sie zuhause sind.
Es ist doch wahr:
Entweder feiern sie mit, oder sie sind nicht zuhause - dann stört es sie nicht: oder sie SIND zuhause. Dann werden sie in den paar Fällen ja wohl mal ein Ohr zudrücken können. Und wenn nicht: Ich helfe gern.
Ich plädiere dafür, ein Spendenkonto einzurichten:
“Ohropax für die Anwohner der Hafenspitze”
Klingt doch gut, nicht?
Und ich würde auch sofort etwas einzahlen, sogar einen zweistelligen Betrag.
Mehr aber auch nicht. Man sollte sich schließlich darüber im klaren sein, daß so ein Ohrwachskügelchen teilbar und mindestens zwanzigmal verwendbar ist.
Da kann man also schon mit kleinen Beträgen viele Anwohner glücklich machen.
Wie, das wäre zynisch?
Och, man wird doch wohl noch ein wenig Spaß machen dürfen.
Mit ernstem Hintergrund allerdings.
Denn mir scheint wirklich, daß ein Mangel an Toleranz seitens einiger Anwohner hier das Problem ist.
Da mache ich doch am besten mal ein Faß auf:
Das Projekt Hotel am Hafen -
wie steht Ihr dazu?
Stellt Kommentare ein, was das Zeug hält. Ich meinerseits will nicht noch Öl ins Feuer gießen und halte mich da also erstmal raus.
Ich zitiere zunächst mal aus dem Flensburger Tageblatt vom 10. Oktober, damit jeder weiß, worum es geht:
“´Dieses Haus steht am allerdichtesten dran, und wir bekommen als letzte den Lärmschutz´, ärgert sich Sandra Schulz. Sie steht auf der Terrasse ihres Hauses an der Rosenstraße, während hinter ihr zum Greifen nahe nur ein Teil des Sichtschutzes den Verkehr auf der neuen Osttangente verdeckt. Sie fragt sich, ´wie es angehen kann´, daß zur Eröffnung Lärm- und Sichtblenden noch unvollendet sind. Ihre Familie und sie wohnen ´die ganze Zeit auf einer Baustelle´, langsam werde sie ´mürbe´, gesteht Schulz ein.”
Ich aber gestehe meinerseits freimütig ein, daß ich strikt gegen Sichtblenden bin, wenn es um Sandra Schulz geht.
Denn dankenswerterweise zeigt das Flensburger Tageblatt ein Porträtfoto der Dame.
Und was soll ich Euch sagen?
Sie ist geradezu der Inbegriff verhaltener Sinnlichkeit, vom halblangen Blondhaar über die bescheiden funkelnden Augen und die hohen Wangenknochen bis zum rustikal proportionierten Mund.
Wer sich da nicht verliebt, der muß wohl durch eine bereits bestehende Liebe arg verblendet sein.
Oder er ist eben schwul.
Andere Möglichkeiten gibt es da nicht.
Aber leider hat die Dame Familie, wie aus dem Artikel hervorgeht.
Da ist dann wohl bis auf weiteres nichts zu machen.
Oh, hätte ich doch nie das Flensburger Tageblatt vom 10. September aufgeschlagen.
Zumindest nicht an der betreffenden Stelle.
Die Bahnbrücke in Richtung Schleswiger Straße wird abgerissen.
Daran ließ der Infrastrukturausschuß nun keinen Zweifel mehr.
Grund: Das Ding ist halt total marode.
Der Neubau wird dann schon den Großteil des nächsten Jahres beanspruchen, und so lange wird man Umwege nehmen müssen, was in dieser dichtbefahrenen Gegend nicht ganz unproblematisch sein dürfte.
Na ja, hoffentlich hält die neue Brücke dann ein paar Jahrzehnte.
Die Buslinie 10 soll in Zukunft nicht mehr an der Endhaltestelle Timm-Kröger-Weg halten.
Es habe einigen zu sehr gelärmt, so heißt es.
Aber nun ist der Ärger noch größer.
Besonders die zahlreich in der Nähe wohnenden Senioren beschweren sich.
Gerade für ältere Menschen ist es ja nicht zumutbar - womöglich noch mit vollen Einkaufstaschen - über einen Kilometer zurückzulegen, und darauf läuft für viele die Schließung dieser Haltestelle (sagt man bei einer Haltestelle “Schließung”) hinaus.
Die AFAG hat uns hier vor vollendete Tatsachen gestellt, aber wir können ja zurückschlagen. Wie wäre es mit einer Bürgerinitiative, einer Unterschriftenaktion etwa?
Worauf könnte das sonst hinauslaufen?
Zum Beispiel darauf, daß ein alter Mensch, der bislang Selbstversorger war und in einer eigenen Wohnung lebte, ins Pflegeheim muß.
Er wird also zum Pflegefall, weil die Haltestelle nicht mehr angefahren wird, nicht weil sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert hätte.
Das wäre doch grotesk.
Also, Leute, macht Druck!
Jaja, ich weiß, die meisten Blog-Leser sind jung. Aber heißt das, daß Euch dieses Problem nicht kümmern sollte? Ein bißchen Solidarität wäre nett!
Außerdem werden wir auch mal alt - zumindest dürfen wir das hoffen.
Und dann wollen wir wohl kaum dort eine Wüste vorfinden, wo einst ein öffentlicher Personennahverkehr war.
Außerdem habe ich den Verdacht, daß sich überhaupt niemand über den Lärm der sich an der Endhaltestelle warmbrummenden Busse beschwert hat.
Denn
1. brummen die ja, wie gesagt, bloß und machen keinen auf Dauer unerträglichen Lärm wie etwa Motrräder.
Und
2. ist das möglicherweise nur ein Vorwand der AFAG, die diese Haltestelle eben vielleicht einfach einsparen will.
Der AFAG-Geschäftsführer mit dem obszönen Namen Möser sollte sich dazu mal äußern.
Schifffahrtsmuseum - muß ich das jetzt auch so schreiben, obwohl ich mich an die alte Schreibung halte?
Nach der alten Schreibung nämlich heißt es:
Schiffahrtsmuseum.
Mit zwei f.
Der Reform zufolge aber wird das Wort mit drei f geschrieben. Das würde mich normalerweise nicht stören, aber es ist ja vielleicht nicht nur ein Wort, sondern in diesem Zusammenhang auch ein Eigenname.
Und bin ich dann verpflichtet, es doch mit drei f zu schreiben?
Na ja, ich hab Sorgen!
Aber zur Sache:
Jutta Glüsing hat sich als Leiterin des Schiffahrtsmuseums (so, nun bleibe ich bei der Schreibung) verabschiedet, Thomas Overdick steht nun an der Spitze.
Na, dann wollen wir dem mal die üblichen 100 Tage Schonfrist gewähren und nicht gleich alles bekritteln.
Vielmehr werfen wir einen Blick zurück auf Jutta Glüsing, allerdings ebenfalls ohne Kritik.
Denn was wäre an Frau Glüsings Arbeit zu beanstanden? Ich wüßte rein gar nichts. Sollte jemandem dennoch etwas einfallen, darf er oder sie hier natürlich gerne einen Kommentar einstellen.
Jutta Glüsing war sich tatsächlich immer ihrer Verantwortung bewußt.
Und sie verband - eine leider seltene Kombination - Sachverstand mit Durchsetzungsvermögen, dessen Grenzen natürlich immer die der Fairness waren. Darüber wollte und konnte sie nicht hinaus.
Ihre burschikose Art, ihre herbe, androgyne, aber sympathische Präsenz dürfte, müßte, sollte uns Flensburgern immer in guter Erinnerung bleiben.
Schule ist, was man daraus macht.
Das gilt nicht nur für die Schüler im Klassenverband und im Unterricht, nein, das kann man auch ganz anders fassen.
Bislang konnten sich die meisten kaum vorstellen, daß es, was die Entscheidungsebene betrifft, noch etwas jenseits von Lehrerkonferenzen und Elternbeiräten gibt.
In Harrislee ist das seit Mitte des Jahres anders:
Die Zentralschule Harrislee darf sich über einen Förderverein freuen.
Dieser besteht aus engagierten Eltern von Schülern des Lehrinstituts.
Bislang ist die Zahl der Mitglieder des Vereins noch überschaubar, aber je mehr er auf sich aufmerksam macht, desto mehr Zulauf könnte er erhalten.
Der Förderverein betrachtet es als seine Aufgabe, schülerbezogene Projekte zu entwickeln bzw. mitzufinanzieren, etwa wenn es um Karriereorientierung bei Schülern geht, deren Schulabschluß vor der Tür steht.
In jedem Fall ist es begrüßenswert, daß sich die Mitglieder des Fördervereins, statt sich nur um ihre eigenen Kinder zu kümmern, für die Jugend ihrer Heimat generell einsetzen.
Es wird zwar in diesem Lande immer viel über Vereinzelung und wachsenden Egoismus geunkt, aber das Beispiel dieses Förderverins zeigt, daß das Gegenteil der Fall ist (oder zumindest sein kann).
Es wäre schön, wenn sich Eltern an anderen Schulen unserer Region durch den Verein zur Gründung ähnlicher Organisationen anregen ließen.
Seit Anfang des Jahres existiert die Krankenhaus-Kooperation von Diakonissenkrankenhaus und Franziskus-Hospital.
Beide seien, so beteuerte Pastor Frank Schlicht Ende des vergangenen Monats, durch die Kooperation gestärkt worden.
Als Beleg dafür nannte er den Anstieg der Zahl der in den beiden Häusern behandelten Patienten um 3 Prozent.
Ist das ganze aber wirklich ein Erfolg?
Leider kann ich das nicht beurteilen, aber es interessiert mich schon mächtig, weil ich im Pflegebereich Zivildiesnt gemacht habe.
Also, lieb Schwestern, liebe Pfleger, stellt hier mal Kommentare ein.
Wie hat sich überhaupt die Zahl der Arbeitskräfte seit Anfang des Jahres entwickelt?
Liegt da der Hund begraben resp. der Hase im Pfeffer?
Wie die Kieler Nachrichten berichten, sind im vergangenen Jahr bei Kollekten der Evangelen in SH über 2,3 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Das reicht doch!
Da kann und sollte man die Kirchensteuer abschaffen.
Ist es nicht ohnehin skandalös, daß in einem laizistischen Land der Staat Geld für die Kirchen eintreibt?
Hat jemand von Euch den Finnwal mit eigenen Augen gesehen, der sich in die Flensburger Förde verirrt hatte?
Und der jetzt wieder auf offener See ist?
Das eine oder andere selbstgemachte Foto kann, darf, soll man hier durchaus mal reinstellen.
Viel ist gesagt und wenig ist geschrieben worden über die Feindseligkeit, die die Flensburger den Handwittern entgegenbringen.
(Wenig geschrieben offenbar deshalb, weil man auf diese Fehde nicht eben stolz ist und vermeiden will, daß man zum Gespött Schleswig-Holsteins, wenn nicht gar ganz Deutschlands wird.)
Niemand kann mehr sagen, wann und wie es anfing.
Das Ergebnis ist jedenfalls tiefster Haß auf Seiten der Flensburger und verständlicher Groll bei den Handewittern.
Nun höre ich schon, wie mich meine Mit-Flensburger als Nestbeschmutzer beschimpfen und mir vorwerfen, ich schlüge mich auf die Seite der “Handwichser”.
Das ist haltlos, wenn ich auch zugeben muß, daß mir manche Handewitter wesentlich sympathischer sind als solche Flensburger, die “Handewitter” zu “Handwichser” verballhornen. Das ist nicht eben geistreich, zumal ja Wichser ohnehin üblicherweise die Hand verwenden.
Nein, das Ganze ist eine Farce.
Bedenkt doch nur mal, daß Euer ganzer sportlicher Stolz, eben die SG Flensburg-Handewitt, sowohl Flensburg als auch Handewitt, wofern nicht gar noch Weiche repräsentiert.
Die nationalen und internationalen Erfolge der Mannschaft sollten uns längst mit den Handewittern verschweißt haben.
Aber nichts dergleichen.
Allenfalls notdürftig überdecken konnte die Freude über diverse Siege hin und wieder die abgrundtiefe Feindschaft.
Ich fürchte, nun bin auch ich mit meinem Latein am Ende.
Dies ist mein Letzter Versuch, zur Besserung der Lage beizutragen.
Manche könnten ja auf die Idee kommen, da mal vorbei zu schauen. Sie ist ja schließlich nicht weit:
Die Brauerei Schleswig, Königstraße 27.
Das Unternehmen verfügt nämlich neben der Brauerei über einen Biergarten und ein Restaurant.
Und schließlich stellt diese Brauerei das Ökobier Asgaard her.
Asgaard - benannt nach der Heimstatt der germanischen Götter. Paßt schon mal gar nicht, denn zu der Zeit, als man in dieser Gegend an Odin glaubte, gab es noch kein untergäriges Bier.
Und dass Asgaard IST eben untergärig.
Aber wenn man in der Nähe von Haithabu ansässig ist, meint man eben, man müsse sich so nennen, um sein Bier als echt nordisch von den Standardbieren abzugrenzen.
Und wie schmeckt es so?
Recht lebhaft, wie alle unfiltrierten Biere.
Und wie die meisten unfiltrierten Biere ist es bar jeder Finesse. Die vielen Aromen streunen eben in der Gegend herum. Von Geschmackskomposition keine Spur.
Also, den Ausflug nach Schlewig könnt Ihr Euch sparen.
Und auch den Gang in den Bioladen, wo dieses stark überteuerte Bier möglicherweise immer noch zu haben ist.
Ich habe ja für euch vorgekostet.
Immer unterwegs im Dienste des Volkes
Euer Stricker


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